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Weihnachtsmärktchen Grünebach
„Volljährig“ und bestens drauf

Die Produktion war eine nicht ganz einfache Angelegenheit, aber es klappte: In Grünebach konnte auch mit Met angestoßen werden.
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  • Die Produktion war eine nicht ganz einfache Angelegenheit, aber es klappte: In Grünebach konnte auch mit Met angestoßen werden.
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rai Grünebach. Das Weihnachtsmärktchen in Grünebach ist „volljährig“ geworden und erfreute sich auch bei der 18. Auflage eines ungebrochenen Zuspruches.

Dicht an dicht bevölkerten die Besucher am Samstag schon früh das kleine, heimelige Hüttendorf an der „Bürgerstube“. Das Friedenslicht aus Betlehem leuchtete, Blechbläser spielten Weihnachtslieder und der Nikolaus schaute vorbei.

„Ein Selbstläufer“: So brachte es Ortsbürgermeister Mike Pfeifer am frühen Abend gegenüber dem Berichterstatter treffend auf den Punkt. Alle Ortsvereine hatten wieder an einem Strang gezogen und alles für die Besucher hergerichtet.

rai Grünebach. Das Weihnachtsmärktchen in Grünebach ist „volljährig“ geworden und erfreute sich auch bei der 18. Auflage eines ungebrochenen Zuspruches.

Dicht an dicht bevölkerten die Besucher am Samstag schon früh das kleine, heimelige Hüttendorf an der „Bürgerstube“. Das Friedenslicht aus Betlehem leuchtete, Blechbläser spielten Weihnachtslieder und der Nikolaus schaute vorbei.

„Ein Selbstläufer“: So brachte es Ortsbürgermeister Mike Pfeifer am frühen Abend gegenüber dem Berichterstatter treffend auf den Punkt. Alle Ortsvereine hatten wieder an einem Strang gezogen und alles für die Besucher hergerichtet.

Im Kleinen 2002 angefangen, hat das Weihnachtsmärktchen sich seinen Flair erhalten und ist eine gute Möglichkeit, sich am vierten Adventswochenende in schöner Runde zu treffen: „Wir wollen kein Weihnachtsmarkt werden, sondern ein Weihnachtsmärktchen bleiben“, sagte Pfeifer. Die Holzhütten dafür hatte man sich wie gewohnt in der Nachbargemeinde Alsdorf ausgeliehen.

Wie schon bei der Premiere 2002 gab es bei den Damen des MC wieder himmlische Getränke wie Winterpflaume, Eierpunsch und Lumumba, aber auch Kakao und Kinderpunsch.

In der gleich angrenzenden Bude waren Georg Skreczek und Jan Hengelmolen mit einem Produkt präsent, für das Honig ein wichtiger Bestandteil ist. Sie haben mit der Imkerei angefangen und 2019 ihre erste Tracht eingefahren. Für beide stand fest: Aus dem ersten Honig soll auch Met gemacht werden.

Eine Herausforderung: „Wichtig ist es, den richtigen Tag zu treffen, um die Gärung zu unterbrechen“, so Hengelmolen. Den hatten die Imker getroffen, der Met mundete den Besuchern. Beim MGV dampfte die Fleischsuppe, und auch die Reibekuchen waren begehrt.

Aus Sassenroth und Herdorf waren die Besucher gekommen. Die Herkersdorfer, 30 Zwei- und zehn Vierbeiner, waren wieder nach Grünebach gewandert, in etwas mehr als einer Stunde. Alle ließen es sich gutgehen und genossen die schöne Atmosphäre.

Natürlich auch die Kinder, die vom Nikolaus beschenkt wurden. Während der Mann mit Rauschebart sprach und die Tüten an die Mädchen und Jungen verteilte, hielt der siebenjährige Ben-Luca den Bischofsstab.

Der Platz auf dem Treppenpodest zum Mehrzweckraum der Bürgerstube war danach Bühne für die Blechbläser, die federführend wieder Alt-Ortsbürgermeister Siegfried Eicher zusammengeholt hatte. Gemeinsam spielten sie Weihnachtslieder zum Mitsingen. Im Mehrzweckraum gab es Bastelmöglichkeiten für die Kinder.

Hand in Hand war die Vorbereitung der Ortsvereine wieder abgelaufen, hob Pfeifer hervor. Mit dabei auch Feuerwehr, Kolping, FC, Theatergruppe und die Grünebacher Knallköppe, die 2019 ihr 25-Jähriges gefeiert hatten (die SZ berichtete).

Eine Neuerung gab es in diesem Jahr: Im Zuge der aktuellen Diskussion um Plastikvermeidung wurde diesmal auf Einweggeschirr aus Plastik verzichtet. „Wir haben das Geschirrmobil der Feuerwehr Betzdorf ausgeliehen“, sagte Ortsbürgermeister Pfeifer.

Er berichtete auch, dass Birgitta Kirchhöfer sich, wie im Vorjahr, darum gekümmert habe, dass das Friedenslicht aus Betlehem nachmittags nach Grünebach kam. Kinder hätten den älteren Mitbürgern das Licht an die Haustüre gebracht und daran eine Kerze für die Wohnstube entzündet und überreicht. Danach leuchtete das Friedenslicht auf dem Weihnachtsmärktchen, wo die Menschen noch lange eine schöne Zeit zusammen verbrachten.

Die Produktion war eine nicht ganz einfache Angelegenheit, aber es klappte: In Grünebach konnte auch mit Met angestoßen werden.
Von Beginn an herrschte Andrang beim Weihnachtsmärktchen. Und in der Dunkelheit sorgte die schöne Beleuchtung dann für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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