4. Boule-Firmencup in Betzdorf
Wie „Schach auf’m Platz“

Aloysius Mester von der DJK Betzdorf, Barbara Ruß, Geschäftsstellenleiterin der Sparkasse Westerwald-Sieg in Betzdorf, und Bürgermeister Bernd Brato (v. l.) wiesen auf den 4. Boule-Firmencup am 28. Juni auf der DJK-Anlage hin und erklärten die Einzelheiten.
  • Aloysius Mester von der DJK Betzdorf, Barbara Ruß, Geschäftsstellenleiterin der Sparkasse Westerwald-Sieg in Betzdorf, und Bürgermeister Bernd Brato (v. l.) wiesen auf den 4. Boule-Firmencup am 28. Juni auf der DJK-Anlage hin und erklärten die Einzelheiten.
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  • hochgeladen von Dr. Andreas Goebel (Redakteur)

goeb Betzdorf. Der Countdown läuft: Der Boule-Firmencup, der vierte seiner Art, wird am Freitag, 28. Juni, wieder seinen Verlauf nehmen an der Boule-Anlage am Vereinsheim der DJK Betzdorf. Los geht es um 17 Uhr. Betreiber und Hauptsponsoren der sportlich-geselligen Veranstaltung stellten am Dienstag die Rahmenbedingungen vor.

Aloysius Mester (DJK) sowie Sparkassen-Geschäftsstellenleiterin Barbara Ruß und Bürgermeister Bernd Brato verdeutlichten, dass es sogar noch einige freie Plätze gibt. Wie Mester sagte, sollen sich Interessierte jetzt rasch anmelden. 19 von 24 Mannschaftsplätzen seien vergeben. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“

„Und wir werden die 24 natürlich alle vergeben“, so Mester weiter. Antreten können Firmenbelegschaften, jedes Team sollte vier Personen benennen. Gespielt werden allerdings Tripletts (drei Leute). So könne man sich im jeweiligen Team abwechseln. Wer Interesse hat mitzumachen, meldet sich bei Aloysius Mester unter Tel. (0 27 41) 43 44 oder per E-Mail unter info@djk-betzdorf.de

Mester brach eine Lanze für Boule oder Pétanque. In Frankreich gehöre es zum „savoir vivre“, zum Lebensgefühl dazu, „aber auch in Deutschland ist der Sport oder die Freizeitbeschäftigung im Kommen“. Betzdorf sei wegen Verein und Anlage schon ein regionales Boule-Zentrum. Aber auch die Brachbacher seien sehr aktiv.

Boule sei geeignet, um das Leben zu entschleunigen, es könne ganzjährig und bei jedem Wetter gespielt werden. Gleichzeitig könne man es natürlich auch als Sport ansehen, so Mester. Boule wird sogar in der Bundesliga betrieben. „Das ist wie Schach auf’m Platz“, sagte Mester über die Variante Boule als Konzentrationsspiel. Aber solche Finesse ist beim S-Boule-Cup nicht vonnöten. Bei allem Ehrgeiz, den die Teams entwickeln, steht der Spaß im Vordergrund. Jede Bahn ist mit einem regelkundigen Schiedsrichter besetzt.

Das Schöne sei auch, dass man an der frischen Luft ist, dass Alt und Jung teilnehmen können und dass Boule auch „inklusiv“ sei, also auch Menschen mit Behinderung daran teilnehmen können, wie diesmal wieder zwei Mannschaften der „Lebenshilfe“.

Die kleine Geschichte des Cups nahm vor fünf Jahren ihren Anfang. Die Fa. Thomas Magnete, berichtete Mester, habe seit jeher den Betriebssport gefördert. Aus Kreisen des Herdorfer Automobil-Zulieferers sei die entscheidende Idee zu dem Cup gekommen.

Boule oder Pétanque sei ein Sport, den man mit ganz wenig Geld bereits betreiben könne, hieß es. Bis auf Asphalt oder Beton lasse er sich auf jedem Untergrund spielen. Mit sechs Stahlkugeln, dem „Schweinchen“ und einem Läppchen und Maßband sei man im Prinzip schon startklar.

Die Kugeln werden sogar bei den Discountern regelmäßig angeboten. Und die tun es im Grunde, sagte Mester, auch wenn er selbst mit einem etwas teureren, registrierten Satz spielt. Die Kugeln sind um die 70 Millimeter im Durchmesser und wiegen – je nach Satz – zwischen 680 und 710 Gramm.

Laut Bernd Brato könnte der Wanderpokal auch Eigentum einer Mannschaft werden, sollte diese zum dritten Mal gewinnen. „Dann stiften wir einen neuen Pokal, daran soll’s nicht scheitern“, meinte der „Noch“-Stadtbürgermeister. Einmal-Pokale bekommen auch die 2. und 3. Sieger, jeder Teilnehmer erhält außerdem einen Camembert, ein Boule-Tuch sowie ein „Schweinchen“.

Mit von der Partie ist auch diesmal der Titelverteidiger, das Team Grifone IT-Systeme, die 2018 im Endspiel gegen die Volksbank Daaden gesiegt hatten. „Uns ist es immer wichtig, dass man zusammenkommt, Alt und Jung“, fügte Brato an.

Zum Flair der beliebten Veranstaltung trägt natürlich die schöne Boule-Anlage am Vereinsheim der DJK Betzdorf bei. Die Anlage, einen Steinwurf von der kath. Kirche entfernt gelegen, besitzt regulär vier Plätze mit verschiedenem Untergrund. Außerdem sind auf dem Wiesengelände zwei zusätzliche Plätze eingerichtet.

Aloysius Mester rechnet damit, dass das Endspiel spätestens um 22 Uhr über die Bühne gegangen sein wird, wenn’s sein muss, sogar unter Flutlicht. Die Spiele (bis auf das Endspiel) sind auf je 25 Minuten begrenzt.

Autor:

Dr. Andreas Goebel (Redakteur) aus Betzdorf

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