Wolfgang Meeß nach Koblenz

Neue Aufgaben für Betzdorfs Polizeichef / Freisberg Nachfolger

goeb Betzdorf. Der Leiter der Polizeiinspektion Betzdorf, Wolfgang Meeß, übernimmt ab Montag die Leitung des Stabsbereichs II im Polizeipräsidium Koblenz. Der Chef der PI Betzdorf hatte vor zwei Jahren die Nachfolge von Wendelin Schmidt übernommen. Leitender Regierungsdirektor Adalbert Capallo hatte ihm im Mai 2001 die Ernennungsurkunde überreicht. Meeß’ Nachfolger ist Polizeihauptkommissar Martin Freisberg, der zuletzt die PI Bendorf leitete. »Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge«, berichtete Wolfgang Meeß gestern Mittag im Pressegespräch mit der SZ. Traurig wird der Neuwieder sicherlich nicht darüber sein, dass künftig zweieinhalb Stunden Wegstrecke zum und vom Arbeitsplatz wegfallen. »Aber ich habe mich auf der Dienststelle recht wohl gefühlt und auch mit den kommunalen Behörden gut zusammengearbeitet«, resümierte der Behördenleiter. Im Prinzip bewege er sich nur »hausintern«, denn die Betzdorfer Inspektion gehört zum PP Koblenz. Meeß ist in Koblenz als Leiter für den Stabsbereich 2 verantwortlich, darunter fallen die Sachbereiche Kommunikationstechnik, Kfz-Wesen und Sachausstattung.

Natürlich sei der Zeitraum von zwei Jahren etwas knapp gewesen, um längerfristige Ziele umzusetzen, erläuterte der Polizeibeamte. Gleichwohl sei einiges erreicht worden, so zum Beispiel die Verstärkung der Verkehrssicherheit, ein erklärtes Ziel bei Meeß’ Amtsantritt. Intern verweist Wolfgang Meeß auf Fortschritte bei der Arbeitszeit-Flexibilisierung. »Die Einsatzdichten sind zum Teil sehr unterschiedlich«, führte der scheidende PI-Chef aus. Die Personalverteilung bei immer knapper werdenden Ressourcen sei so ein neuralgischer Punkt. Starre Modelle hätten sich überlebt, ließ Wolfgang Meeß wissen. »Das neue Modell hat hier im Haus eine hohe Akzeptanz gefunden.«

Wolfgang Meeß ist es auch zu verdanken, dass die Zusammenarbeit mit den Medien modernisiert und neu geordnet wurde. Die gleichzeitige Benachrichtigung der Medien per e-mail im Falle von herausragenden Polizeieinsätzen und die Informationsübermittlung auf elektronischem Wege zählen hierzu.

Der »Neue« in Betzdorf heißt Martin Freisberg, ist 49 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter sowie Großvater eines Enkels. Wohnhaft ist er in Breitenau, was 45 Kilometer von Betzdorf entfernt liegt. Der Polizeihauptkommissar lernte zunächst Großhandelskaufmann (1969-1972), ging dann zur Bundeswehr und wechselte 1975 zur Polizei. »Das Laufen gelernt habe ich bei der Polizeiinspektion Altenkirchen«, so berichtete Freisberg im Gespräch. Ab 1979 arbeitete er in Höhr-Grenzhausen, von 1984 bis 1988 absolvierte Freisberg eine Ausbildung zum Gehobenen Dienst in Koblenz bei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Weitere Stationen auf Martin Freisbergs Weg waren: Dienstgruppenleitung in Höhr-Grenzhausen (1988 bis 1993) sowie in Montabaur, Leiter der Polizeiwache Höhr-Grenzhausen (Dez. 1999), Leiter bei der Autobahnpolizei Montabaur (Dez. 01) sowie Leiter der PI Bendorf (Juli 02).

Zu seinen Hobbys zählen Lesen (»Die Zeit«, Tolstoi und momentan »Reden in Zeiten des Krieges«, über Churchill) sowie das Fahren auf dem Mountainbike. Martin Freisberg hält außerdem drei Hunde.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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