SZ-Plus

Herbstimpressionen aus dem AK-Land
Zeit für ein bisschen Sentimentalität

Die Natur gestaltet – es lohnt sich, genau hinzuschauen: eine Momentaufnahme aus der Muhlau bei Scheuerfeld.  Fotos: Daniel Montanus
7Bilder
  • Die Natur gestaltet – es lohnt sich, genau hinzuschauen: eine Momentaufnahme aus der Muhlau bei Scheuerfeld. Fotos: Daniel Montanus
  • hochgeladen von Daniel Montanus (Redakteur)

damo Kreis Altenkirchen. Fast könnte man ein bisschen sentimental werden, so schön verabschiedet sich die Natur in den Winter – schließlich kommt nach all der Fülle des Herbstes, nach seinem gewaltigen Farbrausch, unweigerlich eine graue, karge Zeit auf uns zu. Aber noch wetteifern Ahorn und Roteiche um die spektakulärsten Farben, noch ist der Tisch für die Wildtiere überreich gedeckt, noch haben die Sonnenstrahlen reichlich Kraft.

Aber so prächtig der Herbst in diesen Tagen auch aussieht: Viele Bäume sind arg gebeutelt – und das trifft beileibe nicht nur auf die toten Fichtenwälder zu, in denen der Borkenkäfer gewütet hat. Auch die Laubbäume haben unter dem neuerlichen Dürre-Sommer gelitten.

damo Kreis Altenkirchen. Fast könnte man ein bisschen sentimental werden, so schön verabschiedet sich die Natur in den Winter – schließlich kommt nach all der Fülle des Herbstes, nach seinem gewaltigen Farbrausch, unweigerlich eine graue, karge Zeit auf uns zu. Aber noch wetteifern Ahorn und Roteiche um die spektakulärsten Farben, noch ist der Tisch für die Wildtiere überreich gedeckt, noch haben die Sonnenstrahlen reichlich Kraft.

Aber so prächtig der Herbst in diesen Tagen auch aussieht: Viele Bäume sind arg gebeutelt – und das trifft beileibe nicht nur auf die toten Fichtenwälder zu, in denen der Borkenkäfer gewütet hat. Auch die Laubbäume haben unter dem neuerlichen Dürre-Sommer gelitten. Selbst Buchen, die sich eigentlich in unseren Breiten pudelwohl fühlen sollten, leiden massiv – auf trockenen, sonnenexponierten Standorten haben etliche von ihnen den Kampf gegen die Härten des Klimas verloren.

Und so stellt sich in diesem Herbst auch die Frage, ob die Bäume ihr uraltes Versprechen halten können: Ob sie, wenn sie das wertvolle Chlorophyll aus den Blättern gezogen und ihr Laub abgeworfen haben, im nächsten Frühjahr wirklich wieder neu austreiben. Die Masse wird’s tun – aber etliche eben auch nicht. Und denen, die auch den zweiten zu trockenen Sommer in Folge überstanden haben, ist nur eines zu wünschen: bloß nicht noch so ein Sommer wie die letzten beiden.

Mit welchen äußeren Bedingungen die Natur konfrontiert wird, liegt letztlich in der Hand jedes Einzelnen. Denn es ist allzu offensichtlich: Die Evolution, also das Überleben der am besten angepassten Pflanzen und Tiere, mag noch so gut funktionieren – aber sie kann nicht mit dem Tempo Schritt halten, in dem der Mensch die Umwelt beeinflusst.

Autor:

Daniel Montanus (Redakteur) aus Betzdorf

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

4 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen