Radsportler vom RSC Betzdorf
Graben-Triumph beim „Duisburger Zeitfahrcup“

Michael Graben vom RSC Betzdorf sicherte sich bereits zum siebten Mal den Sieg beim „Duisburger Zeitfahrcup“.
  • Michael Graben vom RSC Betzdorf sicherte sich bereits zum siebten Mal den Sieg beim „Duisburger Zeitfahrcup“.
  • Foto: Veranstalter
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

sz Duisburg/Kirrlach. Dank des abschließenden Tagessieges in der Mastersklasse 2 hat Michael Graben vom RSC Betzdorf zum siebten Mal den „Duisburger Zeitfahrcup“ gewonnen. Er sicherte sich bei der elfteiligen Zeitfahrserie am Niederrhein mit 185 Punkten den Sieg in der Gesamtwertung vor dem Niederländer Robert Spoek (161 Punkte), der krankheitsbedingt einige Läufe der Serie auslassen musste. Nach den Siegen in den Jahren 2011 bis 2016, einem 4. Platz in 2017 und einem 3. Rang in 2018 erklomm der Zeitfahrspezialist des RSC Betzdorf diesmal wieder die oberste Stufe des Podiums.
Der Duisburger Zeitfahrcup wird von vielen Fahrern aus Deutschland und den benachbarten Niederlanden als Vorbereitung für weiterführende Wettbewerbe genutzt und ist dementsprechend stets gut besetzt. Die Rennen werden von April bis September wechselseitig auf zwei unterschiedlichen Kursen ausgetragen und weisen Streckenlängen zwischen 15 und 46 Kilometern auf. Dabei werden Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreicht.

Nach schwerem Sturz wieder auf Touren

Michael Graben, der auf eine recht durchwachsene Saison 2019 zurückblickt, war mit seinem Abschneiden beim „Duisburger Zeitfahrcup“ natürlich sehr zufrieden. Ein schwerer Sturz vor rund vier Wochen und eine langwierige Erkältung im Frühjahr hatten den Betzdorfer Fahrer zuvor ausgebremst. Dennoch stehen in 2019 bereits vier Tagessiege, der Cup-Gewinn am Niederrhein und ein 3. Gesamtrang in der Seniorenklasse beim Kölner „Panzercup“ für ihn zu Buche. Da in diesem Jahr die Landesmeisterschaften im Einzelzeitfahren ausgefallen sind, hatte Graben keine Gelegenheit den begehrten Titel erneut nach Betzdorf zu holen.

Stühn fährt knapp am Podium vorbei

Sein Vereinskamerad Frank Stühn bestritt derweil ein Rennen in Kirrlach bei Karlsruhe (Senioren 2 und 3). Auf dem flachen und schnellen Kurs ging es gleich nach dem Startschuss im 50 Mann starken Fahrerfeld ordentlich zur Sache, da das Rennen als Kriterium ausgefahren wurde. Da es nach jeder fünften Runde Wertungspunkte gab, blieb das Rennen bis zum Ende sehr schnell, was an der Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h abzulesen war. Stühn merkte gleich zu Beginn, dass er es in den Wertungsrunden trotz „guter Beine“ gegen die Sprinter sehr schwer hat. Daher überlegte er sich eine andere Taktik und setzte gleich nach den Wertungen auf Solofahrten. Das bedeutete: Bis zur nächsten Wertung, also fünf Runden danach, musste er das Tempo alleine durchziehen. Dieses Kunststück gelang ihm gleich zwei Mal, und so sammelte Stühn zehn Punkte, was am Ende für Platz 4 reichte.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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