A-Kreisliga Westerwald/Sieg
Spies lässt die Adler zum Sieg fliegen

Drin oder nicht drin? Nicht drin! Niederfischbachs Torhüter Claudio Christian parierte diesen Kopfball des Angreifers der SG Alsdorf/Kirchen (rotes Trikot) in glänzender Manier.
  • Drin oder nicht drin? Nicht drin! Niederfischbachs Torhüter Claudio Christian parierte diesen Kopfball des Angreifers der SG Alsdorf/Kirchen (rotes Trikot) in glänzender Manier.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

SG Alsdorf/Kirchen - SV Adler Niederfischbach 1:2 (1:1)
Anders als im Hinspiel, als die Alsdorfer noch sang- und klanglos mit 0:4 untergingen, entwickelte sich gestern ein emotionales und temporeiches Derby, das letztlich den selben Ausgang fand. „Das hätte absolut nicht sein müssen, hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Gerade zu Beginn brannte es bei den Gästen lichterloh“, fand Alsdorfs Coach Enis Caglayan. Denn in der Anfangsphase hätten die Gastgeber vorlegen müssen, doch nutzte die SG keine ihrer fünf Ecken, und auch Benjamin Müller versagten alleine vor dem Keeper die Nerven (4.). „Tatsächlich hat uns die SG in den ersten 15 Minuten ganz schön überrannt, sodass unsere Führung etwas aus dem Nichts kam“, wusste auch Gäste-Trainer Marco John, der dann aber nach einer geschickten Standardvariante seiner Elf jubeln durfte. Daniel Krämer hatte nach einem schnell ausgeführten Freistoß freie Bahn und besorgte mit einem feinen Schlenzer ins lange Eck die Führung (19.). Der Ausgleich fiel ebenfalls aus heiterem Himmel, nachdem Referee Sven Kraft einen für Caglayan und John „absolut strittigen Strafstoß“ für ein vermeintliches Foulspiel an Konstantin Gegelmann verhängt hatte. Benjamin Müller traf zum 1:1 (34.). Caglayan blies nach der Pause zur Attacke: „Wir haben uns natürlich viel vorgenommen, waren aber leider nicht mehr so gefährlich wie zu Beginn. Dennoch waren wir dem 2:1 immer näher als der Gegner.“ Gleichzeitig eröffneten die Alsdorfer vor gut 150 Zuschauern den „Föschbern“ auch Räume zum Kontern. Eine dieser Chancen nutzte Linus Spies, der nach einem Alleingang über den Flügel das Endergebnis auf 2:1 stellte (74.). „Danach haben wir die Partie weitgehend kontrolliert und wenig zugelassen“, analysierte Gäste-Trainer John. Caglayan, der mit seinem Team immer tiefer „in der Tinte“ steckt, gibt sich weiter kämpferisch: „Wir wollen unbedingt zum Jahresabschluss gewinnen, um schnell die Zähler für den Klassenverbleib zusammen zu bekommen.“
SG Gebhardshainer Land - SG Alpenrod 1:5 (1:2)
Nur für kurze Zeit schnupperten die Gastgeber an der Sensation, denn nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Yannick Brenner (40.) geriet der Spitzenreiter gehörig ins Schwimmen. Dies hatte sich aber spätestens mit dem 3:1 von Goalgetter Jannis Pörtner erledigt (65.), der kurz darauf auch noch das 4:1 nachlegte (70.). Die weiteren Treffer für den Primus gingen allesamt auf das Konto von Finley Haas (20./25./80.). Entsprechend zufrieden war auch SGA-Spielertrainer Timo Land: „Bis auf unsere kleine Schwächeperiode war dies ein absolut überzeugender Erfolg, der auch höher hätte ausfallen können.“
VfL Hamm - DJK Friesenhagen 3:6 (0:3) 
„Im ersten Durchgang haben wir hochverdient geführt, danach haben sich kleinere Fehler und Unsicherheiten bei uns eingeschlichen. Allerdings hat der Gegner auch nie aufgegeben. Natürlich ärgern mich drei Gegentreffer, aber viel wichtiger ist, dass wir zurück in der Erfolgsspur sind“, sagte DJK-Trainer Maik Greb. Obwohl Tom Reimann (9./73.) und Janosch Schmallenbach (17./42./61./85.) die Treffer erzielten, war für Greb Mittelfeldstratege Alexander Müller „der überragende Akteur auf dem Feld.“ Für den VfL netzten Mike Fabian Reser (50./76.) und Philipp Nussbickel (95.) ein.
Sportfreunde Schönstein - SG Berod 5:2 (3:1)
Es „meyerte“ einmal mehr ganz ordentlich bei den Schönsteinern, die damit auch Wiedergutmachung für die 0:5-Klatsche der Vorwoche betrieben, wie Abteilungsleiter Werner Marciniak feststellte: „Wir hätten diese Partie auch zweistellig gewinnen können, denn heute haben wir alles gezeigt, was wir letzte Woche haben vermissen lassen.“ Für die Sportfreunde trugen sich Spielertrainer Marcus Meyer (12. -Foulelfmeter/32./56.), Sebastian Simon (42.) und René Meyer (54.) in die Torschützenliste ein. Für Berod trafen Pawel Komorowski (18.) und David Hartmann (80.).
SG Daaden - VfB Niederdreisbach 2:2 (1:0) 
Vor der tollen Derbykulisse von gut 200 Zuschauern hatten sich die Daadener und ihr Coach Maximilian Ramb eine Menge vorgenommen, um den Lokalrivalen in der Tabelle zu überflügeln, am Ende kam es „nur“ zu einer Punkteteilung, die für Ramb aber absolut in Ordnung ging: „Beide Seiten hatten am Ende die Gelegenheit, die Partie für sich zu entscheiden. Aber die beiden starken Schlussmänner Tim Daub und Pierre Zeitz haben das nicht zugelassen.“ Lukas Fries (45.) und Felix Jung (72.) lochten für die Daadener ein, Tom Rötter (57.) und Niklas Bender (66.) waren für den VfB erfolgreich.
SG Betzdorf - SG Guckheim 2:0 (0:0) t Anders als in der Vorwoche präsentierten sich die Siegstädter von Beginn an hellwach und kämpferisch gut aufgelegt, wie Coach Stefan Stark feststellte: „Das war heute ein wichtiger Erfolg, den wir uns mit einer konzentrierten Leistung verdient haben.“ Dennoch dauerte es lange, ehe der Absteiger nach einer Reihe von Möglichkeiten durch Mohamed Soumaoro in Führung ging (70.). Kurz darauf war es Erkan Dalipi, der den Deckel auf die einseitige Begegnung machte (75.).
SG Westerburg 2. - SG Herdorf 2:1 (1:0) 
Co-Trainer Christian Weber, der den in Urlaub weilenden André Stoffel vertrat, hatte keine gelungene Premiere als Chefcoach, denn: „Wir haben hier eine überraschende, aber keinesfalls unverdiente Niederlage kassiert. Westerburg hat mehr Charakter gezeigt“, so der Gästecoach, der bis aufs 2:1 von Felix Burbach (80.) wenig Erbauliches zu sehen bekam. Für den Abstiegskandidaten trafen Enrico Riedel mit einem Freistoß (1.) und Noah Berchem (72.).

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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