Mehr Sicherheit auf und neben der Katzenbacher Hauptstraße

Jürgen Irlich gestern als neuer Ortsvorsteher vereidigt

thor Katzenbach. Geht es nach Jürgen Irlich, dann wird Katzenbach in naher Zukunft ein bisschen sicherer. Gegen Einbrecher und andere Ganoven kann er persönlich vielleicht wenig ausrichten, doch in seiner neuen Funktion will er alles daran setzen, wenigstens die Verkehrsicherheit auf und neben der Hauptstraße zu erhöhen. Denn so lautet das Ziel Nr.1 von Irlich, der gestern Abend im Bürgerhaus als neuer Ortsvorsteher von Katzenbach vereidigt wurde. Der CDU-Mann war bei der Kommunalwahl im Juni der einzige Kandidat für dieses Amt gewesen und errang fast 80 Prozent der Stimmen. Seine Ernennungsurkunde erhielt er vom 1. Beigeordneten der Ortsgemeinde Kirchen, Rüdiger Brauer.

Kippings Kritik an der Bürokratie

Jürgen Irlich löst Walter Kipping ab, der mehr als sechs Jahre die Interessen der Katzenbacher in Kirchen und darüber hinaus vertrat. Kipping dankte seinen Mitbürgern für viele gute Ratschläge und die Mitarbeit, konnte sich aber auch eine kritische Bemerkung nicht verkneifen: »Ich habe Bürokratismus auf höchster Ebene kennen gelernt.« Dadurch habe er erfahren müssen, dass er seinen Vorgänger Christoph Moschner oft zu Unrecht kritisiert habe. Seinem Nachfolger Jürgen Irlich wünschte er, »dass Dir mehr Offenheit von der Verwaltung entgegen gebracht wird, als ich es erleben durfte«.

Ebenso wie Kipping möchte nun auch Irlich Begonnenes fortsetzen und Neues anpacken. Dazu gehört – wie eingangs geschildert – vor allem die Verkehrssituation. Der neue Ortsvorsteher strebt die Beseitigung der Engstellen auf den Bürgersteigen an, so dass Fußgänger nicht mehr gezwungen sind, auf die Hauptstraße auszuweichen. In den drei scharfen Kurven von Katzenbach sollten nach Meinung von Irlich die Mittellinien durchgezogen werden, damit das beliebte »Schneiden« ein Ende findet. Auch wäre es wünschenswert, die Bushaltestelle (aus Richtung Kirchen) näher an die Weiherstraße zu verlegen. Viele dieser Maßnahmen, so Irlich, seien zeitnah und mit einem geringen finanziellen Aufwand umzusetzen.

Der Ortsvorsteher betonte, dass der Katzenbacher Friedhof unbedingt sein positives Erscheinungsbild erhalten müsse. Hierzu seien aber noch Arbeiten an der Bruchsteinmauer und der Treppe erforderlich. Apropos Mauer: Auch die hohen und »tristen« Betonmauern an der Hauptstraße seien stellenweise dringend sanierungsbedürftig. Hier gelte es, in geschickten Verhandlungen Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm locker zu machen. Irlich hofft, dass der erste Teil des Baugebiets »Dorfwiese« bald erschlossen ist, mahnte aber angesichts des Baulandmangels in der Gemeinde Kirchen an, auch den zweiten Teil nicht aus den Augen zu verlieren.

Zum Stellvertreter von Irlich wurde gestern Abend Heinrich Weber gewählt. Der Katzenbacher, der seit 25 Jahren im Ortsbeirat aktiv ist und dafür gesondert geehrt wurde, erhielt drei Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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