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Wishless überzeugen im Unplugged-Stream beim Virtuellen Hut
Das Publikum ist wunschlos glücklich

Machten ihre Zuschauer online wunschlos glücklich: Wishless waren im Heimhof-Theater zu Gast und überzeugten im Unplugged-Modus.
  • Machten ihre Zuschauer online wunschlos glücklich: Wishless waren im Heimhof-Theater zu Gast und überzeugten im Unplugged-Modus.
  • Foto: Veranstalter/Karl-Heinz Althaus
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

hel Würgendorf. Mit einem besonderen Akustik-Programm feierten die Jungs der aus Siegen und Bonn stammenden Band Wishless am Freitagabend im Heimhof-Theater in Würgendorf ihr bisheriges Œuvre aus gut zwei Jahrzehnte Bandgeschichte. In der langen Liste der Virtueller-Hut-Konzerte erwies sich ihr Auftritt als absoluter Gewinn für Liebhaber und Liebhaberinnen klassischer Rock-/Pop-Melodien anglo-amerikanischer Prägung. Kraftvoll in der Ausführung und gerne auch mal zartbesaitet bei der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Facetten der Lebens- und Liebesbewältigung, stand das Quintett um Sänger und Songschreiber Thomas Rüsche permanent unter Unplugged-Volldampf.

hel Würgendorf. Mit einem besonderen Akustik-Programm feierten die Jungs der aus Siegen und Bonn stammenden Band Wishless am Freitagabend im Heimhof-Theater in Würgendorf ihr bisheriges Œuvre aus gut zwei Jahrzehnte Bandgeschichte. In der langen Liste der Virtueller-Hut-Konzerte erwies sich ihr Auftritt als absoluter Gewinn für Liebhaber und Liebhaberinnen klassischer Rock-/Pop-Melodien anglo-amerikanischer Prägung. Kraftvoll in der Ausführung und gerne auch mal zartbesaitet bei der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Facetten der Lebens- und Liebesbewältigung, stand das Quintett um Sänger und Songschreiber Thomas Rüsche permanent unter Unplugged-Volldampf.

Zusammenwirken wie aus einem Guss

Wishless – die Band trat im Heimhof-Theater, neben Thomas Rüsche, in der Besetzung Felix Graf (Drums), Steffen Jacobs (Gitarre), Tim Klausnitz (Gitarre) und Fabian Petzold (Piano) an – zeigten, dass man sich bestens auf emotionale Slow Songs und gut abgehende Uptempo-Nummern verstand. Nichts trübte den Spielfluss, war das Zusammenwirken doch wie aus einem Guss.
Während Tim Klausnitz den abwesenden Leadgitarristen Daniel „Noro“ Noriely würdig vertrat, zeigte der neue Pianist Fabian Petzold, dass er seinem inzwischen ausgeschiedenen Vorgänger Daniel Luscher an Spielfreude in nichts nachstand. Dennoch ließ es sich der langjährige Pianist der Band nicht nehmen, für einige Stücke noch einmal in die Tasten zu greifen.

Titel aus dem Album "Heal" und ältere

Gut aufeinander angestimmt war die Songfolge, die sich neben Titeln aus dem neuen Album „Heal“ auch aus älteren, nur selten live gespielten Stücken aus dem umfangreichen Repertoire zusammensetzte. Eingerahmt von den zwei Gitarristen und der großartigen Klavierkunst von Fabian Petzold und Daniel Luscher, wusste sich Thomas Rusche sich mit seiner Herz und Seele wärmenden Stimme bestens in Szene zu setzen. So drangen Songs wie „How Should I Let You Know“, „Ease My Pain“, „Let It Shine” oder die Ballade „As Lovely As Strange” mit dem richtigen Gespür für Melodie und Rhythmus an die Ohren der Zuschauerschar im Netz.

Schade: Nach 80 Minuten war schon Schluss

Extrem hooklastig waren Lieder wie das gleich zweimal auf den Weg gebrachte „Girl For Sale“, das rockige „Allright“ oder die alles an Leidenschaft und Gefühl rauslassenden Nummern „Heal“, „Tower“ und „Isn’t It Enough“. Mit dem Wishless-Auftritt war es leider nach 80 Minuten genug, wobei man sich von dem tollen Mix aus zeitlosem Rock und Pop, der sich in kein Genre pressen lässt, durchaus noch länger hätte unterhalten lassen können. Dank ihrer musikalischen Vielseitigkeit, ihrer unmittelbaren Frische und ihrer unbedingten Liebe zum perfekten Sound wird man von Wishless auch für die Zukunft noch manch nette Überraschungen erwarten dürfen.

Autor:

Redaktion Kultur

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