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Peter Autschbach und Samira Saygili streamen aus dem Heimhof-Theater
"Holobiont": eine "Ode an die Mikrobe"

Peter Autschbach (2. v. l.) und Samira Saygili waren am Anfang und am Ende des Konzerts im Heimhof-Theater mit Band zu erleben: Jan Schrüllkamp (E-Gitarre), Nils Plum (Schlagzeug) und Nico Deppisch (Bass) waren mit von der Partie.
  • Peter Autschbach (2. v. l.) und Samira Saygili waren am Anfang und am Ende des Konzerts im Heimhof-Theater mit Band zu erleben: Jan Schrüllkamp (E-Gitarre), Nils Plum (Schlagzeug) und Nico Deppisch (Bass) waren mit von der Partie.
  • Foto: Irina Missal
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

jca Würgendorf. Mit einer musikalischen Weltreise lud das preisgekrönte Duo Peter Autschbach und Samira Saygili seine Zuschauer am Samstagabend zum Träumen, Nachdenken und Hoffen ein. Mal sanft und weich, mal fordernd melancholisch, mal locker und nahezu verspielt wurde das Publikum im Stream vom Virtuellen Hut in die Welten des Jazz und Blues entführt.
Wohnzimmer wird zur Jazz-BarAuf fast zurückhaltende Art und Weise wurde der Hörer im einen Moment in die Erinnerung einer atmosphärischen Leichtigkeit südländischer Straßencafés geleitet, um im nächsten Moment in eine Realität zurückgeholt zu werden, die Moll-Akkorde und gefühlte Sehnsucht nach Normalität widerspiegeln.

jca Würgendorf. Mit einer musikalischen Weltreise lud das preisgekrönte Duo Peter Autschbach und Samira Saygili seine Zuschauer am Samstagabend zum Träumen, Nachdenken und Hoffen ein. Mal sanft und weich, mal fordernd melancholisch, mal locker und nahezu verspielt wurde das Publikum im Stream vom Virtuellen Hut in die Welten des Jazz und Blues entführt.

Wohnzimmer wird zur Jazz-Bar

Auf fast zurückhaltende Art und Weise wurde der Hörer im einen Moment in die Erinnerung einer atmosphärischen Leichtigkeit südländischer Straßencafés geleitet, um im nächsten Moment in eine Realität zurückgeholt zu werden, die Moll-Akkorde und gefühlte Sehnsucht nach Normalität widerspiegeln. Mit leiser Stimme und weichem Klang sowie einem Hauch feinfühligem Humor an passender Stelle wurde das eigene Wohnzimmer zur Jazz-Bar der 30er-Jahre.

Anfang und Ende mit Band

Wurde das Duo am Anfang des Streams sowie im Rahmen der Zugabe von Nico Deppisch am Bass, Nils Plum am Schlagzeug und Jan Schrüllkamp mit der E-Gitarre von einem zum Teil voluminösen Hintergrund begleitet, zeigte sich vor allem in der Zwischenzeit das harmonische Zusammenspiel von Autschbachs Gitarrenklängen und Saygilis Stimme, die mal kratzig-rauchig, mal klar und einfühlsam-weich erklangen.

"Holobiont" 2019 ausgezeichnet

Interpretationen wie die des Klassikers „Your Song“ von Elton John oder „Somewhere Over The Rainbow“ aus dem Musical „Der Zauberer von Oz“ waren ebenso Teil des Abends wie zahlreiche Eigenkreationen und „spontane Kompositionen“ des Duos, die von Liebe, Hoffnung und … Mikroben erzählten. Ihr Song „Holobiont“, für den die beiden Künstler 2019 als Duo Saygili/Autschbach mit dem 1. Platz in der Kategorie „Best Singer“ sowie einer Auszeichnung in der Kategorie „Bester Gitarrist“ beim Deutschen Rock-und-Pop-Preis gekrönt wurden, ist den gutartigen Mikroben auf unserer Haut gewidmet, die uns vor Krankheiten zu schützen versuchen. Autschbach musste zugeben, dass er seine Künstlerpartnerin zunächst für „verrückt erklärte“ ob der Idee zu einer „Ode an die Mikrobe“. Saygili leitete den Song mit einem Appell an die Zuschauer ein: „Singen stärkt das Immunsystem.“ Die beiden Komponenten seien die perfekte Symbiose, nicht nur in aktuellen Corona-Zeiten.

Am Ende nochmal sehr "Sympathique" 

Nach ca. einstündigem Auftritt und im Chat begeistert geforderter Zugabe verabschieden sich die gut aufeinander eingespielten Musiker mitsamt ihrer Band mit einer Interpretation des französischen Songs „Sympathique“ (Pink Martini). Das gelungene „Wohnzimmer-Konzert“ endet auch an diesem Abend mit der gewohnten Bitte um Unterstützung der Künstlerszene.

Autor:

Redaktion Kultur

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