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Bino Dola stellt ein neues Album im Heimhof vor
Spaniens Gitarren erklingen

Ein Meister spanischer Gitarrenmusik: „Mi Tierra“ („Mein Land“) heißt das neue Album, das der Burbacher Bino Dola am Samstag im Heimhof-Theater vorstellt.
  • Ein Meister spanischer Gitarrenmusik: „Mi Tierra“ („Mein Land“) heißt das neue Album, das der Burbacher Bino Dola am Samstag im Heimhof-Theater vorstellt.
  • Foto: Stephanie Ammendola
  • hochgeladen von Redaktion Kultur

ph - Bino Dola, ein Italiener, der in Deutschland lebt und spanische Musik macht.
ph Burbach. Ist es ein Zufall, dass Steve Hackett und Bino Dola im Corona-Jahr 2021 Studioalben herausbringen, die beide „Weltmusik“ beinhalten, intime und orchestrale Akzente setzen sowie Fernweh verbreiten – optisch wie akustisch?
Die Antwort lautet „Ja“. Beide frischen landestypische Elemente mit zeitgemäßen Einflüssen auf. Während sich der Ex-Genesis-Gitarrist auf seiner Soloscheibe „Under A Mediterranean Sky“ von seinen Mittelmeer-Reisen inspirieren lässt, spiegelt Dolas „Flamenco-Folk“ auf „Mi Tierra“ die Seele Andalusiens wider. Beide kennen weder sich persönlich noch die jüngsten Tonaufnahmen des jeweils anderen.

ph - Bino Dola, ein Italiener, der in Deutschland lebt und spanische Musik macht.
ph Burbach. Ist es ein Zufall, dass Steve Hackett und Bino Dola im Corona-Jahr 2021 Studioalben herausbringen, die beide „Weltmusik“ beinhalten, intime und orchestrale Akzente setzen sowie Fernweh verbreiten – optisch wie akustisch?
Die Antwort lautet „Ja“. Beide frischen landestypische Elemente mit zeitgemäßen Einflüssen auf. Während sich der Ex-Genesis-Gitarrist auf seiner Soloscheibe „Under A Mediterranean Sky“ von seinen Mittelmeer-Reisen inspirieren lässt, spiegelt Dolas „Flamenco-Folk“ auf „Mi Tierra“ die Seele Andalusiens wider. Beide kennen weder sich persönlich noch die jüngsten Tonaufnahmen des jeweils anderen.

„Mi Tierra“: In Noten gepackte Sehnsucht

Tief in der Tradition verwurzelt und zugleich aufgeschlossen für Neues, ist „Mi Tierra“ („Mein Land“) in Noten gepackte Sehnsucht und Lebensfreude, sanfte Wehmut und fiebrige Leidenschaft, verträumt und feurig, filigran und virtuos – und weit mehr als „nur“ Flamenco. Die neunteilige instrumentale Entdeckungsreise beginnt treffend mit „Encuentro“ („Begegnung“). Spätestens wenn Daniel Norielys E-Gitarre einsetzt, wähnt man Carlos Santana in der Nähe.

Album wird im Heimhof-Theater vorgestellt

Acht versierte Instrumentalisten haben den Burbacher bei der Umsetzung seiner akustischen Ideen unterstützt, darunter Marco Bussi (Cajón, Perkussion) und Matthias Gräb (Bass). Mit den beiden Siegerländern wird Dola bei der Konzertpremiere zur Albumveröffentlichung am kommenden Samstag, 9. Oktober,  um 20 Uhr auf der Bühne des Heimhof-Theaters in Würgendorf stehen. „Mi Tierra“ ist seit dem 30. September als Stream und Download sowie „physisch“ als CD erhältlich.

Musiker kamen "online" zusammen

Mit Ausnahme von Bussi hat der 50-Jährige keinen der beteiligten Musiker in seinem Tonstudio zu Gast gehabt. Corona-bedingt spielte sich fast alles online ab. Morgana Moreno etwa hat ihre Querflöten-Parts in Brasilien eingespielt. Auf ähnliche Weise fügten die übrigen Mitwirkenden ihre Beiträge hinzu, nachdem Dola mit seinen Gitarren sämtlichen Songs – den Großteil bilden Eigenkompositionen – das Grundgerüst verpasst hatte. Das Ergebnis wirkt wie aus einem Guss. Klanglich sind die Aufnahmen ohnehin über jeden Zweifel erhaben – warm und kristallklar.
Ein Titel aus Dolas mittlerweile viertem Album ist bereits live erprobt: „Caballos de Manolo“, die Pferde von Manolo, erlebten im September 2020 ihre Uraufführung – übrigens ebenfalls im Heimhof-Theater.

Weltmusik im besten Sinne

Dass der Begriff „Weltmusik“ keineswegs zu weit hergeholt ist, mag unter anderem die Verwendung einer Oud belegen – einer Kurzhalslaute aus dem vorderen Orient. Als  wiederkehrendes Element taucht das beim Flamenco typische rhythmische Klatschen (Palmas) auf.
Bino Dola, Sohn italienischer Gastarbeiter, erblickte 1971 in Hagen das Licht der Welt. 1998 lernte er seine Frau Stephanie aus Burbach kennen, wo er seit nunmehr über zwei Jahrzehnten lebt. Im SZ-Gespräch bezeichnet er sich selbst augenzwinkernd als

„Italiener, der in Deutschland lebt und spanische Musik macht“.

Dass der Saitenkünstler, Komponist, Produzent, Studiobetreiber und Autor im Laufe seines Lebens Gitarrenmusik aus aller Herren Länder regelrecht aufgesogen hat – insbesondere die spanische und da wiederum speziell die andalusische Flamenco-Musik –, ist in jeder Note zu spüren. Diese Leidenschaft möchte das Bino Dola Trio am Samstag auch auf das Publikum im Heimhof-Theater übertragen.

Autor:

Peter Helmes (Redakteur) aus Siegen

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