»Ambu-Man« soll Leben retten

Herz-Lungen-Wiederbelebung:

Burbacher Feuerwehren erhielten eine Trainingspuppe

dibi Burbach. Die Burbacher Feuerwehrleute haben einen neuen Kollegen. »Ambu-Man« stand auf der großen Kiste zu lesen, die jetzt im Burbacher Gerätehaus von Sparkassendirektor Frank Podehl an Bürgermeister Hermann-Josef Droege und Gemeindebrandinspektor Rolf Lengenberg übergeben wurde. In der blauen Tasche befindet sich eine Trainingspuppe, mit der die Ausbildung der Feuerwehrleute in Sachen Erste Hilfe jetzt einen großen Qualitätssprung erfährt. Wie Rettungssanitäter Kai Langenbach demonstrierte, kann man mit dem dem technisch gut ausgestatteten »Ambu-Man« realitätsnah die Herz-Lungen-Wiederbeatmung vorführen und üben.

Die zunehmende Zahl von Hilfeleistungen bei Unfällen stellt an die ehrenamtlichen Mitglieder der Feuerwehren auch immer höhere Ansprüche in Sachen Ausbildung. Dabei kommt gerade den Erstmaßnahmen verunglückter Personen eine große Bedeutung zu. So berichtete Rolf Lengenberg, dass die vor etwa drei Jahren bereits ebenfalls mit Unterstützung der heimischen Sparkasse angeschafften Rettungstaschen bereits vielfach Verletzten geholfen hätten. Und Kai Langenbach ergänzte: »Die Notärzte waren anfangs angenehm überrascht über unsere neue Ausrüstung für die Erste Hilfe am Unfallort.«

Damit die vorhandenen Geräte aber auch möglichst professionell eingesetzt werden und damit die Wartezeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes effektiv überbrückt werden kann, soll nun dank der Trainingspuppe die Erste-Hilfe-Ausbildung in den gemeindlichen Löschzügen weiter intensiviert werden. Dafür setzt sich auch Feuerwehrarzt Richard Frief ein.

Bürgermeister Hermann-Josef Droege appellierte im Rahmen der Übergabe der Trainingspuppe auch an alle Privatpersonen, die meist schon vor vielen Jahren im Zuge der Führerscheinausbildung erworbenen Kenntnisse wieder aufzufrischen. Denn auch im häuslichen Alltag, so ergänzte Ausbilder Kai Langenbach, könne man täglich mit einem Notfall konfrontiert werden. Daher sei es sehr wichtig, in den ersten drei Minuten mit den richtigen Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen. Danach sterben bei Sauerstoffmangel bereits die ersten Gehirnzellen ab und ziehen meist schwere Dauerschäden nach sich.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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