Burbacher Soldaten erzielten absolut exzellente Ergebnisse

An jährlichem taktischen Schießen auf Kreta teilgenommen

Burbach. 320 Soldaten des Burbacher Flugabwehrraketengeschwaders 4 waren vom 9. bis 17. Oktober mit ihrem Kommodore Oberst Robert Löwenstein zum jährlichen taktischen Schießen mit den Waffensystemen „Patriot” (aus Möhnesee-Echtro), „HAWK” (aus Burbach und Bad Arolsen) und „Roland” (aus Schönebeck) auf den NATO-Schießplatz NAMFI (NATO Missile Firing Installation) auf Kreta. Mit fünf Transall C 160 wurden die Soldaten in den frühen Morgenstunden des 9. Oktobers von Köln-Wahn nach Kreta geflogen.

Gleich nach Ankunft wurde neben der Übernahme von Fahrzeugen und Waffensystemen sofort mit der Einsatzplanung für einen Schutzauftrag im Rahmen eines Krieseneinsatzes begonnen. Unter den kritischen Augen eines multinationalen Prüfteams der NATO wurde innerhalb von zwei Tagen die Einsatzbereitschaft der Einheiten hergestellt, die Waffensysteme in ihre Feuerstellungen verlegt, um dann am dritten Tag erfolgreich gegnerische Flugziele – in diesem Fall unbemannte Drohnen – im scharfen Schuss zu bekämpfen.

Dabei konnte sich die Delta-Staffel der Flugabwehrraketengruppe 38 unter der Führung von Major Frank Schulz mit einem exzellenten Ergebnis hervortun. Insgesamt wurden elf Raketen der verschiedenen Waffensysteme verschossen, davon vier „HAWK”-Raketen der Flugabwehrraketengruppe 38, die zur Freude der Soldaten und ihres Kommandeurs, Oberstleutnant Uwe Dietrich, mit Erfolg das Ziel bekämpften.

Das taktische Schießen, das als einer der Ausbildungs- und Übungshöhepunkte für die Flugabwehrraktenverbände zählt, wurde in diesem Jahr durch den Besuch des Divisionskommandeurs Generalmajor Klaus Dieter Kurth und seinen Geschwaderkommodore der Verbände der 2. Luftwaffendivision begleitet. Nachdem am Freitag das offizielle exzellente Ergebnis durch das multinationale Prüfteam bekanntgegeben wurde, bedankte sich Oberst Robert Löwenstein bei den Soldaten des Flugabwehrraktengeschwaders 4 für die gezeigten Leistungen und den hervorragenden Einsatzwillen.

Am darauf folgenden langen Wochenende wurde den Soldaten die Möglichkeit gegeben, sich von den Anstrengungen des taktischen Schießens im Rahmen eines Betreuungsprogramms zu erholen. Die kulturelle und geographische Vielfalt der größten griechischen Insel und vor allem der Besuch des deutschen Soldatenfriedhofs in Maleme stieß bei den Soldaten auf großes Interesse. Wie im Flug vergingen die Tage auf Kreta und am Dienstag kehrten alle Soldaten wohlbehalten und mit Recht stolz auf die erbrachten Leistungen an ihre Standorte zurück.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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