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Kommunalwahl (mit Kommentar)
Christoph Ewers geht in Burbach in die vierte Amtszeit

Christoph Ewers behält seinen Sitz im Rathaus. Er verfolgte die Wahlergebnisse mit seiner Frau Lioba in der Aula.
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  • Foto: Tim Lehmann
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

tile Burbach. Christoph Ewers geht in seine vierte Amtszeit. Burbachs Bürgermeister fuhr gegen seine beiden Herausforderer Nicole Schoeppner (SPD) und Dominik Eichbaum (UWGB) einen klaren Sieg ein. Drei Viertel, genau 74,72 Prozent der Wählerinnen und Wähler, schenkten dem CDU-Kandidaten erneut ihr Vertrauen. Erstmals war er 2003 gewählt worden. „Das ist ein riesiger Vertrauensbeweis“, war der 58-Jährige glücklich über das Ergebnis – vor allem angesichts von zwei Gegenkandidaten. „Ich freue mich, mit diesem Rückhalt meine Arbeit fortsetzen zu können“, sagte der neue alte Bürgermeister im Rahmen der Präsentation der öffentlichen Wahlergebnisse in der noch nicht ganz fertigen Aula der Gemeinschaftlichen Sekundarschule.

tile Burbach. Christoph Ewers geht in seine vierte Amtszeit. Burbachs Bürgermeister fuhr gegen seine beiden Herausforderer Nicole Schoeppner (SPD) und Dominik Eichbaum (UWGB) einen klaren Sieg ein. Drei Viertel, genau 74,72 Prozent der Wählerinnen und Wähler, schenkten dem CDU-Kandidaten erneut ihr Vertrauen. Erstmals war er 2003 gewählt worden. „Das ist ein riesiger Vertrauensbeweis“, war der 58-Jährige glücklich über das Ergebnis – vor allem angesichts von zwei Gegenkandidaten. „Ich freue mich, mit diesem Rückhalt meine Arbeit fortsetzen zu können“, sagte der neue alte Bürgermeister im Rahmen der Präsentation der öffentlichen Wahlergebnisse in der noch nicht ganz fertigen Aula der Gemeinschaftlichen Sekundarschule.

CDU bleibt im Rat Burbach die stärkste Kraft

Erste Gratulantin am Telefon war Nicole Schoeppner (17,18 Prozent), die – ebenso wie Dominik Eichbaum (8,09 Prozent) – andernorts vom Wahlergebnis erfuhr. Dabei hätte der parteilose Kandidat Grund gehabt, „seinen“ Unabhängigen vor Ort zu gratulieren. Diese überflügelten bei ihrem ersten Wahlantritt in Burbach mit 11,49 Prozent die Grünen (9,04 Prozent) und wurden gleich drittstärkste Kraft. Entsprechend zufrieden waren die UWGB-Kandidaten Sebastian Schoeppner und Armin Nies, die intern ein Ergebnis von 9 Prozent angepeilt hatten.

Kommentar: Kein Wechselwunsch Burbach setzt auf Kontinuität und solides Agieren. Weder die KAG-Wut und -Angst (ein Thema, das vor Ort zwar relevant ist, aber eben auf Landesebene entschieden wird) noch das Luftschloss eines technologischen Utopias reichten, um eine Wechselstimmung zu erzeugen. Einzig eine Stichwahl, auf die die SPD wohl leise gehofft hatte, bleibt nach diesem Ergebnis zunächst utopisch. Christoph Ewers bleibt bis 2025 Bürgermeister. Die UWGB schlägt aus der latenten Unzufriedenheit in Teilen der Bürgerschaft bzw. dem kommunalpolitischen Desinteresse – nur jeder zweite Burbacher wählte! – Kapital. Die SPD muss einmal mehr Ursachenforschung betreiben. An mangelndem Engagement und Corona liegt es nicht. Es fehlten die Themen, die „bewegen“.

Trotz prozentualer Verluste von 7 Prozent (-254 Stimmen) verteidigt die CDU mit 52,35 Prozent die absolute Mehrheit und erhält 17 Ratssitze. Die SPD verliert mit 24,89 Prozent (2014 waren es noch 31,17 Prozent) zwei Sitze und entsendet nur noch acht Vertreter in den Rat. UWGB und Grüne ziehen mit jeweils drei Mandaten in das höchste Gemeindegremium ein. Und auch die FDP (2,2 Prozent), die erstmals wieder antrat, erhält einen Sitz.
Die Wahlbeteiligung stieg von 50,14 Prozent 2014 leicht auf 52,68 Prozent an. Aber: „Das wird der Bedeutung der Kommunalwahl nicht gerecht“, meinte Ewers.

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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