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Kindergarten auf der Bitze in Wahlbach
Ein Neubau für mehr Kinderlachen

Eine direkte Anfahrt über die Bitze soll nicht erfolgen. Stattdessen plant die Verwaltung eine Hol- und Bringzone einzurichten. Über ein Verkehrskonzept soll später separat beraten und entschieden werden.
  • Eine direkte Anfahrt über die Bitze soll nicht erfolgen. Stattdessen plant die Verwaltung eine Hol- und Bringzone einzurichten. Über ein Verkehrskonzept soll später separat beraten und entschieden werden.
  • Foto: Tim Lehmann
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tile Burbach/Wahlbach. Dieser Tage nimmt die Übergangskita auf dem Schulhof der Grundschule Wahlbach den Betrieb auf. Künftig soll es neben der Kindertageseinrichtung des ev. Kirchenkreises eine zweite dauerhafte Kita auf der Bitze geben. Träger wird dort, wie in dem jetzt startenden Provisorium, das christliche Jugenddorfwerk (CJD) Olpe sein. Auf dem Papier existiert der Neubau bereits. Paul Legge von der Firma Büdenbender Hausbau stellte die Pläne der schlüsselfertigen Lösung jüngst in der gemeinsamen Sitzung von Bau- und Planungsausschuss sowie Schulausschuss vor.

Der dreigruppige Kindergarten wird demnach eine Nutzungsfläche von 665 Quadratmeter haben: Das sind 2350 Kubikmeter umbauter Raum.

tile Burbach/Wahlbach. Dieser Tage nimmt die Übergangskita auf dem Schulhof der Grundschule Wahlbach den Betrieb auf. Künftig soll es neben der Kindertageseinrichtung des ev. Kirchenkreises eine zweite dauerhafte Kita auf der Bitze geben. Träger wird dort, wie in dem jetzt startenden Provisorium, das christliche Jugenddorfwerk (CJD) Olpe sein. Auf dem Papier existiert der Neubau bereits. Paul Legge von der Firma Büdenbender Hausbau stellte die Pläne der schlüsselfertigen Lösung jüngst in der gemeinsamen Sitzung von Bau- und Planungsausschuss sowie Schulausschuss vor.

Der dreigruppige Kindergarten wird demnach eine Nutzungsfläche von 665 Quadratmeter haben: Das sind 2350 Kubikmeter umbauter Raum. Alle Gruppenräume, jeweils mit Nebenraum, Ruheraum und eigenem Sanitärbereich, sind für alle Gruppenformen nutzbar. Darüber hinaus sind eine 55 Quadratmeter große Mehrzweckhalle mit angeschlossenem Geräteraum, eine Küche, ein behindertengerechtes WC, ein Personalraum und das Leitungsbüro eingeplant. Zudem soll es einen Aufenthaltsbereich für Eltern geben.

1,45 Millionen Euro Baukosten kalkuliert

Der eingeschossige Holzständerbau werde auf einer Stahlbeton-Bodenplatte erreichtet, informierte Legge die Ausschussmitglieder über die geplante Bauweise. Es werde diffusionsoffen, ohne Folie oder Styropor gebaut. Um unabhängig von Rohstoffen zu sein, soll eine Umluftwärmepumpe (wie beim Neubau der Kita in Holzhausen) zum Einsatz kommen. Oberlichter in der Flachdachkonstruktion sorgen auch für Tageslicht im Gebäude mittig gelegenen Flurbereich. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach beabsichtigt das Bauunternehmen nicht. „Dafür müssten auch mehr Bäume geopfert werden“, wenn man dies wolle, sagte Legge auf Nachgfrage.

Inklusive der Architekten- und Fachingenieurleistungen koste das Projekt rund 1,45 Mill. Euro netto, nannte Paul Legge eine Kennziffer, die für Verwaltung und Politik naturgemäß schwer wiegt. Dazu kämen noch die Kosten für die Außenanlage. Realisieren ließe sich der Bau innerhalb eines Jahres ab Auftragsvergabe. Diese wurde dem Rat von beiden Ausschüssen einstimmig empfohlen.

Fertigstellung spätestens im Frühjahr 2021

Wann die Vergabe aber tatsächlich erfolgen könne (vorbehaltlich des Ratsbeschlusses), wagte die Verwaltung mit Blick auf das Baugenehmigungsverfahren beim Kreis aktuell nicht zu prognostizieren. Spätestens im Frühjahr 2021 müsse man fertig sein, gab Thomas Leyener, Fachbereichsleiter Bauen, Wohnen und Umwelt, mit einer Spur Galgenhumor als Zielvorgabe aus. Dann werde der Schulhof für ein Zirkusprojekt benötigt. Wenn es nach dem Burbacher Rathaus geht, möchte man bekanntlich 2020 ein bezugsfertiges Gebäude auf der Bitze stehen haben.

Der Kindergarten soll im Übrigen über die Brückenstraße erschlossen werden. Bis vor die Kita soll nicht gefahren werden können, ließ die Verwaltung verlauten. Stattdessen soll eine Hol- und Bringzone eingerichtet werden. Das Verkehrskonzept müsse noch erarbeitet und dann eigens beraten werden, kündigte Bürgermeister Christoph Ewers an.

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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