Festzug krönt Feuerwehrjubiläum

125-jähriges Bestehen des Löschzugs Niederdresselndorf wurde rundum ein Erfolg

dibi Niederdresselndorf. »Ein Fest der Superlative« hatte das Team um Niederdresselndorfs Feuerwehrchef Volker Fuhrmann im Vorfeld angekündigt. Und damit nicht zu viel versprochen. Nach dem Festzug konnte er gestern Nachmittag gemeinsam mit seinen Stellvertretern Bernd Heinz und Thorsten Schneider sowie den Beisitzern Manfred Löhl und Henrik Michel eine erste Bilanz ziehen. Fuhrmann zur SZ: »Alle vier Tage sind super gelaufen. Das Festzelt war immer gut gefüllt und die Resonanz beim Umzug heute einfach überwältigend. Die ganze Region hat hinter uns gestanden. Dafür können wir einfach nur Danke sagen.«

84 Gruppen und Wagen zogen mit

Optischer Höhepunkt der viertägigen Feuerwehrparty war sicherlich der gestrige Festzug. 84 Gruppen und Wagen starteten bei der Luisenschule in Oberdresselndorf. Pünktlich um 14 Uhr setzte sich der Zug Richtung Festplatz in Bewegung. In Scharen säumten die Zuschauer die 1,5 km lange Route über die Westerwaldstraße. Schon um die Mittagszeit bezogen sie vor den Häusern Position. Mit Käsehäppchen und kühlen Getränken hielten sie sich munter. Anhänger wurden zur Tribüne und auf den Sonnenschirm wollte man bei dem herrlichen Wetter auch nicht verzichten. Die Anlieger hatten teils ihre Häuser bunt geschmückt und boten den zahlreichen Akteuren Applaus auf offener Szene.

So ein Fest hatte man in Niederdresselndorf seit dem Ende des legendären Hickenmarktes nicht mehr erlebt. Und so kam u.a. bei Herbert Haas beim Blick auf den ADAC-Rettungshubschrauber im Wiesengrund am Wetterbach Wehmut auf: »Zu meiner Jugendzeit standen hier über 100 Kühe und Bullen zur Bewertung und später zogen die Besitzer mit den geschmückten Tieren durchs Dorf.«

Begeistert war auch Kevin Lodge von der Feuerwehr-Party. Der freiwillige Feuerwehrmann aus Downunder hatte eigens für den Festzug seinen gelben Einsatzoverall mitgebracht. Mit Koalabär und Känguru auf den Schultern reihte der Australier sich in den Zug ein. Im Gespräch mit der SZ zeigte er sich begeistert auch vom Einsatzspektrum der hiesigen Wehren. In seiner Heimat werde die »Bush Fire Brigade« hauptsächlich mit den »sehr gefährlichen Buschfeuern« konfrontiert.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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