Große Freude und Dank erfüllten die Festgemeinde

Der Gottesdienstraum der Kapelle Eben Ezer im Buchhellertal platzte beim Festgottesdienst zum 50- jährigen Jubiläum am Sonntag aus allen Nähten.  Foto: lk
  • Der Gottesdienstraum der Kapelle Eben Ezer im Buchhellertal platzte beim Festgottesdienst zum 50- jährigen Jubiläum am Sonntag aus allen Nähten. Foto: lk
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

sz Burbach. Das Glöcklein der Kapelle Eben Ezer (Stein der Hilfe) durchbrach die sonntägliche Morgenstimmung im idyllischen Buchhellertal und läutete zum Jubiläumsgottesdienst. Dieser Einladung waren viele Menschen aus Nah und Fern gefolgt. Sie überfüllten den etwa 100 Personen fassenden Raum im Kapelleninneren.

Große Freude und Dank erfüllte die Festgemeinde, die sich hier seit 50 Jahren sonntäglich um 10 Uhr zum Gottesdienst trifft, der nach dem Tode des Erbauers, Missionar Hermann Ellmann abwechselnd von Predigern aus der Region gehalten wird (SZ berichtete).

„Gott hat sich zu unserer kleinen Gemeinde in den 50 Jahren bekannt und offenbart“, resümierten Friedemann Stühn aus Weitefeld und Ulrike Weber aus Burbach, die sich für die Organisation der Gottesdienste seit Jahren verantwortlich wissen, übereinstimmend und konnten in der Festgemeinde auch zahlreiche Predigerbrüder willkommen heißen.

Die Festpredigt hielt Missionar Wilfried Mahn von der Neukirchener Mission, der wie Hermann Ellmann in Uha in Tansania als Missionar (1966 bis 2004) tätig war und bezeugte: „Mein Herz als Missionar schlägt für Afrika! Meine Hochzeitsreise wurde zur Ausreise nach Tansania“. Durch seinen Verkündigungsdienst zum 50-jährigen Jubiläum der Eben Ezer- Kapelle kam die enge Verbundenheit beider Afrika-Missionare mit der ersten deutschen Glaubensmission – der Neukirchener – zum Ausdruck. „Wir predigen Christus den Gekreuzigten“, brachte Mahn die primäre Berufung eines Missionars auf den Punkt. Diese seien fröhliche Sämänner und auch Erntearbeiter in Gottes Weinberg, um Menschen zum Glauben an Jesus Christus einzuladen. Dieser Auftrag sei eine evangelistische Herausforderung unserer Zeit, in der sich immer weniger Christenmenschen in die Außenmission rufen ließen, betonte der Festredner und berichtete über den Bauboom in Uha, wo u. a. eine Gotteshauskathedrale mit 1600 Sitzplätzen entstanden sei.

Dass das Evangelium besonders den Bedürftigen, Benachteiligten und am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen zugänglich gemacht werden möge, lag dem Missionar besonders am Herzen.Interessant waren die Erinnerungen an den Kapellenbau Ende der 50er Jahren von dem 85-jährigen Herbert Schürg aus Unnau/Westerwald, der zusammen mit den ebenfalls anwesenden Rudolf Henss und Hartwig Schröder mit Hermann Ellmann die Ärmel damals hochkrempelte und beim Bau tatkräftig mitwirkte.Umrahmt wurde der Festgottesdienst durch das bekannte Männer-Doppelquartett aus Gusternhain.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.