»Hicken« weiter in der Krise

In der Volleyball-Regionalliga West:

Dresselndorfer unterliegen Delbrück in eigener Halle mit 1:3

amö Burbach. Auch gegen die DJK Delbrück setzte es für den TV Dresselndorf eine 1:3 (25:21, 13:25, 22:25, 24:26)-Pleite in der Burbacher Dreifachturnhalle. Damit kassierten die »Hicken«, die nur eine der letzten fünf Begegnungen gewinnen konnten, am 10. Spieltag der Regionalliga bereits die vierte Saisonniederlage. Zunächst sahen die erneut rund 200 Zuschauer allerdings eine sicher und sehr selbstbewusst auftretende Dresselndorfer Mannschaft, die den 1. Satz verdient mit 25:22 gewann.

Völlig unverständlich war dann wiederum der Einbruch der Gastgeber, bei denen trotz der 1:0-Führung in der Folge nicht mehr viel zusammen lief. So übernahmen die Rheinländer das Kommando und bestimmten fortan das Geschehen auf dem Feld. Durch ein zu jeder Zeit ungefährdetes 25:13 gelang der DJK der Ausgleich.

Doch die Siegerländer schienen den glatten Satzverlust schnell abgehakt zu haben und erwischten den eindeutig besseren Start in den 3. Abschnitt. Beim Stande von 6:2 für die Hausherren skandierten die Fans schon: »Der TVD ist wieder da.« Doch die Führung sollte nicht von langer Dauer sein, denn bereits Mitte des Durchgangs übernahm der Tabellenzweite wieder die Führung, und während das Team von Hans-Jürgen Gerhard mehr und mehr verunsicherte, brachten die Delbrücker den 3. Satz mit 25:22 nach Hause. Dasselbe Bild sahen die Zuschauer im 4. Durchgang. Zwar bewiesen die Südsiegerländer zunächst gute Moral und erspielten sich erneut einen zwischenzeitlichen Vier-Punkte-Vorsprung, doch auch diesen wussten sie nicht ins Ziel zu retten, so dass der Tabellenzweite den 4. Durchgang noch drehte und mit 26:24 gewann.

Im Anschluss an die Partie war selbst der Trainer mit seinem Latein am Ende. »Ich habe auch keine Gründe für die Niederlage. Vor allem habe ich keine Erklärung für den Einbruch, weil zu Beginn alles für uns lief. Wir hätten das Match im Normalfall 3:0 gewinnen können«, zeigte sich Gerhard ratlos. Aber auch seinen Spielern war die Enttäuschung nach der vermeidbaren Niederlage gegen den keineswegs überzeugenden Tabellenzweiten deutlich anzusehen. Der TVD bräuchte daher dringend einen Sieg, um mal wieder etwas Selbstvertrauen zu tanken. Allerdings wird die Aufgabe am kommenden Wochenende beim TV Hörde auch nicht gerade einfach.

TV Dresselndorf: Yannick Gerhard, Mats-Bastian Gerhard, Leif Otto, Sven Otto, Stefan Dünnes, Kris Willwacher, Simon Buderath, Sebastian Danecker, Tobias Löhl, Timo Otto, Eric Lah.

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