Hilfe für das »Kinderzuhause«

Unterstützung von der Diakonie-Gemeindegruppe / 1500 E für eine Vogelnestschaukel

dibi Burbach. Einen symbolischen Scheck über 1500 Euro konnte der Pflegedienstleiter der Einrichtung »Kinderzuhause« in Burbach, Rüdiger Nies, am Freitag freudestrahlend von Hans-Joachim Quandel entgegen nehmen. Eine Spende in dieser Höhe ist auch für die Burbacher Diakonie-Gemeindegruppe nichts Alltägliches. Doch der Vorsitzende erklärte bei der Übergabe: »Die Jahreshauptversammlung hat dies einmütig befürwortet, als ich ankündigte, dass ich mich in Kürze einmal vor Ort über die Angebote der neuen Einrichtung informieren und unsere Angebote vorstellen möchte.«

Dies ist inzwischen kein Einzelfall. Wie Rüdiger Nies auf Nachfrage der SZ erklärte, haben sich Personal und Patienten seit Anfang März gut in der neuen Unterkunft eingelebt. Auch in der Nachbarschaft und im weiteren Umfeld werde man sehr freundlich aufgenommen. Und die eine oder andere Spende ist inzwischen auch schon für das auf die Kurzzeitpflege schwerstbehinderter Kinder und Jugendlicher spezialisierte »Kinderzuhause« eingegangen. Im März und April seien alle zehn derzeit zur Verfügung stehenden Plätze belegt gewesen, erklärte Nies weiter. Wenn in zwei Wochen der Personenaufzug fertig installiert ist, können weitere Plätze im Obergeschoss des Domizils im Burgweg erschlossen werden. Die Spende der Diakonie-Gemeindegruppe soll zur Anschaffung einer behindertengerechten Vogelnestschaukel beitragen.

Die Diakonie-Gemeindegruppe der Ev.-ref. Kirchengemeinde Burbach arbeitet in aller Regel eher im Verborgenen. In den Ortschaften Burbach, Wahlbach, Gilsbach, Lippe und Würgendorf kümmern sich die ehrenamtlichen Helfer um Menschen in besonderen Notsituationen. Der Verein hat derzeit 70 Mitglieder. Der Mindestbeitrag liegt bei zehn Euro jährlich. Da man sich ausschließlich aus den Beiträgen und dem anteiligen Erlös der bundesweiten Diakonie-Spendensammlungen in jedem Sommer und Advent finanziert, sind vor allem auch jüngere Mitglieder jederzeit gerne gesehen.

In enger Abstimmung mit den Geistlichen vor Ort erfährt die Diakonie-Gemeindegruppe auf kurzem Wege, wenn Menschen in schwierigen Lebenssituationen fremde Hilfe benötigen. Hauptsächliche Hans-Joachim Quandel als Vorsitzendem ist es vorbehalten, den ersten Kontakt zu knüpfen. »Ich schaue mich dann zunächst vor Ort um, mache mir im Gespräch mit den Hilfebedürftigen erst einmal ein Bild von deren aktueller Situation.« Danach entscheidet sich, ob man schon mit einem persönlichen Gespräch oder der Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen einen Weg aus der Krise finden kann. Ist dies nicht möglich, vermittelt er auch Kontakte zu anderen Hilfsorganisationen wie der Schuldnerberatung. In besonderen Fällen greift die Gemeindegruppe Mitmenschen auch finanziell unter die Arme, um eine momentane Notlage zu überbrücken. Quandel: »Manche Empfänger zahlen dieses Geld später sogar freiwillig an uns zurück.«

Neben Hans-Joachim Quandel (1. Vorsitzender und Schriftführer) gehören dem Vorstand Helmut Menk (2. Vorsitzender), Inge Dormann (Protokollführerin), Horst Reichenau (Rechnungsführer) und Ulrich Döhling (Diakoniepresbyter) an.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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