Jede freie Minute spucken Helfer kräftig in die Hände

Örtliche Vereine und Feuerwehr renovieren Hickengrundhalle

sz Niederdresselndorf. Zur Großbaustelle hat sich die Hickengrundhalle in diesen Wochen entwickelt. Jedes Wochenende und auch zeitweise wochentags geben sich Vereine und Gruppen der beiden »Dresselndörfer« dort ein Stelldichein, um in freiwilligen Arbeitseinsätzen ihrem alten Kulturzentrum ein neues repräsentatives Aussehen zu verleihen.

Beispielhaft ist das Engagement. Allen voran die Feuerwehren und Heimatvereine, die sich mit ihrer Tatkraft in die umfangreichen Sanierungsarbeiten einbringen. Die beiden Ortsvorsteher Rudi Georg aus Niederdresselndorf und Erich Otto aus Oberdresselndorf sind stets mit von der Partie. Auch Wind und Dauerregen am vergangenen Wochenende konnte die Arbeitswilligen nicht davon abhalten, mit Kelle und Schaufel, Hammer und Meißel zu arbeiten.

Das Dach des alten Wohn- und Gaststättentrakts mit den sanitären Anlagen wurde abgedeckt, damit der Dachdeckermeister sich nicht mehr mit den Vorarbeiten zu beschäftigen braucht. Im Gebäudeinneren wurden Wände verrückt, abgebrochen und neu gezogen, die Kronleuchter im großen Saal werden durch Lothar Henrich kostenlos auf Vordermann gebracht, ein neuer Anbau für das Stuhllager wird errichtet. Die sanitären Anlagen wurden für eine neue Installierung genauso vorbereitet wie es in Kürze mit der Bühne und dem Konferenzraum geschehen soll.

Die handwerklichen Arbeiten können jetzt beginnen. Sobald die neuen Fenster fertig sind, wollen die ehrenamtlichen Bauleute die alten ausbauen. Die Heizung im Saal wird künftig hochkantig an den Fensterreihen installiert und eine neue Lüftungsanlage sorgt stets für frische Luft bei Konzerten und Veranstaltungen. Vorbildlich, was hier die Dresselndorfer Vereine an Eigenleistungen erbringen.

Wie Ortsvorsteher Rudi Georg mitteilte, steht auch der Abschluss eines Vertrages mit dem neuen Pächter der Gaststätte in der Hickengrundhalle kurz bevor. Der gute Fortgang der Sanierungs- und Renovierungsarbeiten durch die enormen Eigenleistungen rechtfertigt die Prognose, dass im Hickengrund der gute Geist der Nachbarschaftshilfe, in diesem Fall für eine ganze Dorfgemeinschaft, noch existiert und wie jetzt offenkundig wird, nur abgerufen werden muss.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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