Kameradschaft endet nicht mit dem aktiven Dienst

Angehörige der »Altersabteilung« trafen wieder zusammen

Gilsbach. Zum zwölften Mal trafen sich im Gilsbacher Dorfgemeinschaftshaus jetzt die Alterskameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus den neun gemeindlichen Löschzügen Burbachs. Der Organisator des beliebten Treffs der über 60 Jahre alten Blauröcke, Günter Heide, freute sich über den großartigen Zuspruch, den dieser Treff seit nunmehr einem Dutzend Jahre bei den Pensionären genießt.

Fünf Wehrleute schieden im vergangenen Jahr aus Altersgründen bei den Aktiven aus, so dass die Altersabteilung heute 74 »Ehemalige« zählt. Über 100 Gäste, (Alterskameraden mit ihren Frauen) waren der Einladung zu einem unterhaltsamen Nachmittag gefolgt.

Die sprichwörtliche Feuerwehrkameradschaft hört bei den Blauröcken eben nicht beim Ausscheiden bei der Wehr auf, sondern hat weiter ihren hohen Stellenwert. Sogar der ehemalige Neunkirchener Gemeindebrandmeister Ewald Adam hatte sich Sonderurlaub von seinem derzeitigen Krankenhausaufenthalt geholt, um bei dem Treff seiner Burbacher Kameraden dabeizusein.

Von Beginn an beim jährlichen Treff dabei waren Herbert Rothe (Lippe) und Friedmar Heinz aus Niederdresselndorf. Für den ältesten Feuerwehrmann, Berthold Manderbach mit seinen 94 Jahren, hatte Günter Heide ein Präsent dabei, genauso wie für Hans Georg aus Lützeln mit 84 Jahren. Mit Helmut Becker aus Wahlbach, Wilhelm Haas aus Niederdresselndorf und Georg Ansorge aus Holzhausen verstarben im vergangenen Jahr drei Alterskameraden.

Für das leibliche Wohl war diesmal der Löschzug Gilsbach verantwortlich, bei denen sich Heide für das Engagement genauso bedankte wie bei den anderen Mitorganisatoren. Gemeindebrandmeister Rolf Lengenberg freute sich darüber, dass der Feuerwehrgedanke bei den Alterskameraden noch nicht zum alten Eisen gelegt worden sei, sondern man am Geschehen in der Feuerwehr nach wie vor Anteil nehme. Nach dem gemeinsamen Essen servierten die Gilsbacher ein buntes Unterhaltungsprogramm für ihre Gäste. Der Gemischte Chor der »Concordia« Gilsbach sorgte dabei genauso für die gesanglichen Noten wie das Duo Siegfried und Käthe Forst aus Zeppenfeld. Anstelle einer sonst gewohnten Theateraufführung der Gilsbacher »Concordianer«, sorgten einige Schauspieltalente der Theatergruppe diesmal mit einigen Sketchen für spannende Unterhaltung. Im nächsten Jahr ist der Löschzug Würgendorf mit der Ausrichtung des Kameradschaftstreffs beauftragt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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