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Katastrophenschutzprogramm „rescEU“
Löschflugzeuge zukünftig auf dem Siegerlandflughafen?

Bietet reichlich Platz zum Landen: der Siegerlandflughafen auf der Lipper Höhe.

ap Burbach. Der Siegerlandflughafen auf der Lipper Höhe könnte nach SZ-Informationen künftig im Rahmen des EU-weiten Katastrophenschutzprogramms „rescEU“ als Start- und Landeplatz für Löschflugzeuge dienen. Inwieweit der Burbacher Flughafen bei dem umfassenden Programm eine Rolle spielen wird, vermochte Geschäftsführer Henning Schneider auf Nachfrage der SZ allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu sagen.Verabschiedet hat die Europäische Union den Beschluss zur Stärkung des europäischen Zivil- und Katastrophenschutzes im März dieses Jahres. Dabei sollen Notfallkapazitäten geschaffen, Katastrophenprävention betrieben und ein Sicherheitsnetz aufgebaut werden, um bestehenden und zukünftigen Gefahren besser zu begegnen.

ap Burbach. Der Siegerlandflughafen auf der Lipper Höhe könnte nach SZ-Informationen künftig im Rahmen des EU-weiten Katastrophenschutzprogramms „rescEU“ als Start- und Landeplatz für Löschflugzeuge dienen. Inwieweit der Burbacher Flughafen bei dem umfassenden Programm eine Rolle spielen wird, vermochte Geschäftsführer Henning Schneider auf Nachfrage der SZ allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu sagen.Verabschiedet hat die Europäische Union den Beschluss zur Stärkung des europäischen Zivil- und Katastrophenschutzes im März dieses Jahres. Dabei sollen Notfallkapazitäten geschaffen, Katastrophenprävention betrieben und ein Sicherheitsnetz aufgebaut werden, um bestehenden und zukünftigen Gefahren besser zu begegnen. Konkret sieht der Beschluss vor, Ausrüstungsgegenstände wie Löschflugzeuge- und hubschrauber der Mitgliedsstaaten im Wert von 280 Millionen Euro anzuschaffen. Diese werden aus dem gemeinschaftlichen EU-Haushalt mit bis zu 90 Prozent finanziert.

Prävention und Bekämpfung 

Die Risiken für eine (Natur-)Katastrophe verschärfen sich im Zuge des Klimawandels immer weiter. Verheerende Waldbrände, Starkregen oder Fluthochwasser können oftmals nicht von den Einsatzkräften vor Ort allein bewältigt werden. So wie im Juli 2018, als sich lodernde Flammen fast unaufhaltsam durch die schwedischen Wälder fraßen. Das Inferno nördlich des Polarkreises erforderte eine grenzüberschreitende Hilfe der europäischen Länder. Doch nicht immer konnte diese Hilfe in der Vergangenheit so reibungslos vermittelt werden, wie dort. Auch wenn das EU-Katastrophenschutzverfahren dabei helfen soll.Die Theorie: Meldet die zuständige Stelle eines Landes eine Naturkatastrophe oder eine von Menschen ausgelöste Krise, bieten andere Staaten ihre Hilfe an. Sowohl Brandprävention als auch die aktive Bekämpfung von großflächigen Waldbränden wie in Schweden können durch das EU-Katastrophenschutzverfahren abgedeckt werden.

Kapazitätsengpässe vermeiden

Aber: Gerade in den Sommermonaten, wenn die Waldbrandgefahr in allen EU-Mitgliedsstaaten besonders hoch ist, kann es in der Praxis bei gleichzeitig aufkommenden Bränden zu Kapazitätsengpässen kommen.Mit „rescEU“ schafft die EU jetzt eine zusätzliche Sicherheitsstufe, die ergänzend immer dann Hilfe leistet, wenn Katastrophenschutzkapazitäten auf lokaler sowie auf nationaler und Landesebene an ihre Grenzen stoßen und die gegenseitige Hilfeleistung zwischen den Mitgliedsstaaten nicht mehr ausreicht, um Gefahren zu begegnen.

Das neue Programm sieht zusätzlich vor, auch andere Arten von Katastrophen abzudecken – zum Beispiel medizinische Notfälle oder chemische, biologische, radiologische oder nukleare Gefahren.

Autor:

Alexandra Pfeifer

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