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Einigung erzielt
Mitarbeiter von Waldrich atmen auf

Der Standort in Kaan-Marienborn wurde um eine moderne Produktionshalle und ein Verwaltungsgebäude (rechts im Bild) erweitert.
  • Der Standort in Kaan-Marienborn wurde um eine moderne Produktionshalle und ein Verwaltungsgebäude (rechts im Bild) erweitert.
  • Foto: Herkules Group
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

tile/sz Burbach/Kaan-Marienborn. Die Erleichterung ist groß: Schneller als erwartet haben sich der Betriebsrat und die Unternehmensleitung über die Zukunft von Waldrich Siegen geeinigt – und zwar im Sinne der Mitarbeiter. Nahezu alle der 260 Beschäftigten behalten ihre Jobs, bestätigt Betriebsratsvorsitzender Bernd Neuser eine entsprechende Mitteilung der Herkules Group, zu der Waldrich mit Sitz in Burbach seit 2004 gehört. „Es ist im Großen und Ganzen das von uns erhoffte Ergebnis. Wir sind zufrieden.“
Waldrich bleibt in Kaan-Marienborn bestehenDie Mitarbeiter sind bereits informiert worden.

tile/sz Burbach/Kaan-Marienborn. Die Erleichterung ist groß: Schneller als erwartet haben sich der Betriebsrat und die Unternehmensleitung über die Zukunft von Waldrich Siegen geeinigt – und zwar im Sinne der Mitarbeiter. Nahezu alle der 260 Beschäftigten behalten ihre Jobs, bestätigt Betriebsratsvorsitzender Bernd Neuser eine entsprechende Mitteilung der Herkules Group, zu der Waldrich mit Sitz in Burbach seit 2004 gehört. „Es ist im Großen und Ganzen das von uns erhoffte Ergebnis. Wir sind zufrieden.“

Waldrich bleibt in Kaan-Marienborn bestehen

Die Mitarbeiter sind bereits informiert worden. Während die Fertigung künftig komplett in die Maschinenfabrik Herkules Siegen übergeht, bleibt Waldrich Siegen darüber hinaus auch am künftigen Standort in Kaan-Marienborn als eigenständige Firma bestehen.

Waldrich verlagert Produktion nach Siegen

Alle Verträge behielten im Prinzip ihre Gültigkeit, lediglich die Arbeitspapiere der Kolleginnen und Kollegen, die zu MHS wechselten, würden angepasst, sagt Bernd Neuser – „aber nicht zum Nachteil“. So bleibe etwa die jeweilige Vertragsdauer bestehen.

Produktion in Burbach noch rund ein Jahr

Mindestens noch ein Jahr wird am Standort Burbach produziert. „Die hier begonnenen Aufträge werden auch hier abgewickelt“, sagt Bernd Neuser. Dennoch beginnt der Umzug an die Eisenhüttenstraße bereits zum Jahresende, wie die Herkules Group mitteilt. Ab Januar 2021 soll der Hersteller für Großwerkzeugmaschinen in den Bereichen Fräsen, Drehen, Bohren, Schleifen und Texturieren dann sukzessive die neuen Gebäude beziehen.

Arbeit soll im Januar aufgenommen werden

In der neuen Produktionshalle in Kaan-Marienborn wird auf 8000 Quadratmetern unter anderem Raum für vollautomatisierte Produktionsanlagen bis 16 Meter Höhe geschaffen, die Einzelteilgewichte von 160 Tonnen montieren können, heißt es. Auch ein neuer Verwaltungskomplex ist entstanden, der Herkules Maschinenbau zu den bestehenden 1800 Quadratmetern Bürofläche weitere 3500 Quadratmeter Fläche bietet. Dort soll ebenfalls ab Januar die Arbeit aufgenommen werden.
Mit der Konzentration am Siegener Standort will die Unternehmensgruppe Kommunikationswege verkürzen, die Logistik optimieren und die Managemente enger miteinander verzahnen. Zudem soll im neuen Ausbildungszentrum der Ausbildungsbereich von Herkules und Waldrich in zehn Berufen weiterentwickelt werden.

Verunsicherungen aufgelöst

Die Waldrich-Mitarbeiter waren im vergangenen Dezember über die Umzugspläne in einer Betriebsversammlung informiert worden, was zu Verunsicherungen geführt hatte. Konkrete Gespräche über die Zukunft der Belegschaft wurden im Frühjahr aufgenommen. Zuletzt fanden diese zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung ohne direkte Beteiligung der IG Metall statt, mit einem Ergebnis wurde eigentlich erst gegen Ende des Jahres gerechnet. Die nun erzielte Einigung bestätigt die Ankündigung, die Christoph Thoma, Geschäftsführer der Herkules Group, im Februar gegenüber der Siegener Zeitung machte, zunächst keine personellen Anpassungen vorzunehmen. Wörtlich hatte er zugesagt: „Das Fachpersonal in Burbach wird in unsere Überlegungen mit einbezogen.“

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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