Naturwerkstatt "Alte Schule" wird von Leader gefördert
„Neues Leben in alten Mauern“

Der Weierbach ist Bestandteil der Station „Fließgewässerwelten“.  Foto: Heimatverein

sp/sz Burbach-Holzhausen. Über die heimische Natur und seine Umgebung zu informieren, das hat sich der Heimatverein Holzhausen mit der Naturwerkstatt „Alte Schule“ zur Aufgabe gemacht. Jetzt erhielt der Heimatverein gute Nachrichten in Form eines Förderbescheids. Das teilte der Regionalverein Leader-Region 3-Länder-Eck in einem Pressebericht mit.

Nachdem der Vorstand des Regionalvereins bereits im Mai der eingereichten Projektidee „Neues Leben in alten Mauern – Ausstattung Naturwerkstatt mit digitalen Medien“ zugestimmt hatte, liegt nun der Förderbescheid der Bezirksregierung Arnsberg vor.

Naturwerkstatt wird erweitert und modernisiert

In der Alten Schule in Holzhausen soll die Naturwerkstatt, die sich bereits seit 1998 in dem Gebäude befindet, erweitert und modernisiert werden. Drei Stationen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten werden mit Monitor, Display und Touchscreen ausgestattet, darauf sollen verschiedene Filmbeiträge gezeigt werden. Die erste Station beschäftigt sich mit den Fließgewässerwelten des Hickengrundes, den Mittelgebirgsbächen Wetter-, Weier- und Winterbach.

Drei Naturschätze

Eine eigene Station bekommt auch das Wetterbachtal, die Wiesenlandschaft „wie aus dem Bilderbuch“, kündigt der Regionalverein an. Außerdem geplant ist eine Station zum Wildnis-Gebiet „Großer Stein“, dem Vulkan vor der eigenen Haustür. Diese besonderen Naturschätze sollen hervorgehoben, mit den neuen Techniken in Szene gesetzt und zusätzlich mit Ausstellungstafeln versehen werden. Ziel ist es, die Landschaft des Hickengrundes bekannter zu machen. Im Gespräch mit der SZ ergänzt der Vorsitzende des Heimatvereins, Ulrich Krumm, das auch der Blick über den Tellerrand geworfen werden soll, beispielsweise mit kurzen Videos über die Eifel oder zu anderen Fließgewässern in NRW.

Leader übernimmt 5400 Euro 

8500 Euro wurden für das Projekt veranschlagt, Leader wird 65 Prozent der Kosten, also rund 5400 Euro, übernehmen. Krumm hofft, dass zudem die Gemeinde Burbach das Projekt unterstützt, sonst müsste der Verein die übrigen 3100 Euro selbst tragen. Zielgruppen sind Kinder wie Erwachsene.

Krumm hebt hervor, dass jährlich über 30 000 Menschen das Dorf als Touristen besuchen – auch sie sind eingeladen, die Naturwerkstatt zu besuchen. Einmal im Jahr komme die Grundschule zu Besuch, sagt der Vorsitzende des Heimatvereins, das soll zukünftig weiter verstärkt werden. „Wir hoffen, dass wir im Herbst starten können.“

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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