Burbacher Jubiläumswochenende
Petrus schickte Traumwetter

Zwischen Rathaus und Römer strömten am Wochenende Zehntausende Besucher über die abwechslungsreich gestaltete Festmeile, wo 60 Stände und zwei Bühnen ein abwechslungsreiches Programm boten. Glücklicherweise spielte auch das Wetter fast durchgehend mit.
  • Zwischen Rathaus und Römer strömten am Wochenende Zehntausende Besucher über die abwechslungsreich gestaltete Festmeile, wo 60 Stände und zwei Bühnen ein abwechslungsreiches Programm boten. Glücklicherweise spielte auch das Wetter fast durchgehend mit.
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tile Burbach. "Muget ir schouwen waz dem meien wunders ist beschert – aber seht nur, was der Mai an Feiern präsentiert.“ Der Vers Walthers von der Vogelweide, den Dr. Marlies Obier zur Eröffnung der mittelalterlichen Ausstellung bereits am Donnerstag zitierte, hätte besser nicht gewählt sein können. Am Wochenende zeigte Burbach, wie man den Mai zum Festmonat macht. Nachdem Max Giesinger am Freitag 5000 Zuschauer auf dem Siegerland-Flughafen begeisterte (ausführlicher Bericht in der Kultur), lockte die Festmeile zwischen Rathaus und Römer am Samstag und Sonntag Zehntausende Besucher in das Jubiläumsdorf. Und eines ist nach der Sause zum 800. Ortsgeburtstag klar: Burbach kann Großveranstaltungen.

Festmeile zwischen Rathaus und Römer

60 Stände, zwei Bühnen, bestes Wetter und ein abwechslungsreiches Programm – die teilnehmenden Vereine, Gruppen, Institutionen sowie die Gemeinde als Ausrichter hätten sich keine besseren Bedingungen wünschen können. „Petrus ist Burbacher“, zitierte Bürgermeister Christoph Ewers einen Besucher angesichts des Sonnenscheins am Samstag. Da störte auch niemanden, dass Petrus am Sonntag kurz auf Sejerlänner Wetter umschaltete, also auf Regen. Das große Donnerwetter, das andernorts aufzog, blieb im südlichen Siegerland indes aus.
So durfte Ewers am Sonntagnachmittag eine positive Bilanz ziehen. „Großartig“, zeigte sich der Bürgermeister sichtlich erfreut und auch ein klein wenig stolz darüber, was seine Gemeinde – die weltliche wie die christlichen – gemeinsam auf die Beine gestellt hatten. „Mit diesen Mengen hat niemand gerechnet“, gab er angesichts der Menschenmassen, die an beiden Festtagen unaufhörlich Nassauische Straße und Eicher Weg bevölkerten, zu – alles friedlich, alles in bester Stimmung.

Viele Stände ausverkauft

Auch zahlreiche Vereine waren von der Menge überrascht worden. Der Heimatverein Alte Vogtei Burbach musste mehrmals die beliebten Kartoffellocken nachkaufen, der Heimatverein Lützeln hatte bis Sonntagmittag 75 Spießbraten an den Mann gebracht, der Heimatverein Wahlbach vermeldete am Samstag nach 660 Würstchen: „ausverkauft“. Der Sekt am Lions Club war zu dem Zeitpunkt ebenfalls schon zur Neige gegangen. Und der Boxerclub konnte Steaks und Würstchen nur noch ohne Brötchen anbieten.

"Bechernotstand" am Abend

Leise Kritik kam lediglich darüber auf, dass die Wege von der Sparkassenbühne, auf der die Coverband „Unart“ drei Stunden Hits von 1980 bis 2000 abfeuerte und frenetisch gefeiert wurde, zu den Getränkeständen teils zu weit gewesen seien und dass es an den Rondells gegen 22 Uhr kaum noch Becher (ohne Pfand) gab – alle rund 4000 waren zwischenzeitlich im Umlauf.

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