Festgottesdienst auf dem Römer
Präses und Weihbischof lebten Ökumene vor

Feierten gemeinsam Gottesdienst: Dr. Annette Kurschus, Präses der ev. Kirche in Westfalen, und Weihbischof Hubert Berenbrinker setzten ein Zeichen für die Ökumene.
  • Feierten gemeinsam Gottesdienst: Dr. Annette Kurschus, Präses der ev. Kirche in Westfalen, und Weihbischof Hubert Berenbrinker setzten ein Zeichen für die Ökumene.
  • Foto: Tim Lehmann
  • hochgeladen von Tim Lehmann (Redakteur)

tile Burbach. Es sei für ihn der „zentrale Programmpunkt“ des Festwochenendes, meinte Bürgermeister Christoph Ewers nach dem ökumenischen Gottesdienst auf dem Römer, den er „beeindruckend“ nannte. Und es sei der erste Punkt gewesen, auf den man sich vor zwei Jahren, als die Gemeindeverwaltung die Planungen zum Jubiläum aufnahm, festgelegt habe. Die ev. Kirche im Hintergrund, das wahrlich himmlische Wetter am Sonntagmorgen und ein Schwarzstorch (Ewers: „Ein Symbol des Lebens“), der während der Predigt von Präses Dr. Annette Kurschus über dem Kirchberg kreiste, verliehen dem Augenblick in der Tat eine äußerst festliche Note.

Burbach ist ein "buntes Völkchen"

Kurschus fragte in ihrer Deutung des Evangeliumstextes (Lukas 19, 37-40), wie wichtig es sei, das alle Christen gemeinsam für die Menschen und den Frieden in der Welt einträten. In Burbach sei ein „ganz buntes Völkchen“ zusammengewachsen, „wovon man früher nicht zu träumen gewagt“ habe. Die Einheit der Kirche sei ein zerbrechliches und ein zum Teil belächeltes Ziel. Diese Einheit äußere sich etwa im gemeinsamen Singen, im Gotteslob. Und die Gemeinde Burbach sowie die Welt kämen „ohne unser christliches Gotteslob nicht aus“. Weihbischof Hubert Berenbrinker schloss den Gottesdienst, an dem u. a. auch die Pfarrer Jochen Wahl, Rainer Heuschneider und Uwe Wiesner sowie der ev. Posaunenchor und der kath. Kinder- und Jugendchor mitwirkten, mit einem Segen ab.

Philharmonie Südwestfalen spielte Open Air

Das kulturelle Highlight des an Höhepunkten reichen Wochenendes setzte gestern die Philharmonie Südwestfalen mit einem Open-Air-Konzert auf dem Römer. 14 Stunden zuvor hatte dort ein Feuerwerk begeistert. In 8 Minuten wurden etwa 60 Batterien 40 Meter in den Burbacher Nachthimmel abgefeuert, begleitet vom vielstimmigen „Ah“ und „Oh“ der immer noch Tausenden Besucher, die im Ort unterwegs waren.

Vereine präsentierten sich

Die Organisatoren und Vereine hatten dafür gesorgt, dass das „Angebot für Jung und Alt“ kein leerer Werbeslogan blieb. Klettergarten am Rathaus, Blaulichtmeile, Bühnen-Aufführungen – Zuschauermagnete gab es en masse. Anders als bei anderen Festen reihte sich nicht „Fressbude an Fressbude“. Wycliff informierte u. a. über seine Bibelübersetzungen, die Imker über Honig und Bienen, die Diakonie bat zum 3-D-„Kirchen-Puzzle“, das Sternsingermobil machte Station, die DLRG „schipperte“ mit Rettungsboot „Ilse“ vor, der LSV Hellertal hatte eine Taifun 17 E mitgebracht und der Landesbetrieb Wald und Holz beantwortete u. a. Fragen zum Borkenkäfer. Natürlich gab es auch Kulinarisches: von herzhaft bis deftig, von süß bis exotisch. Aber alles in ausgewogener Vielfalt.

Burbach kann feiern

Mit dem Weihnachtsmarkt habe man sich in den vergangenen Jahren mit guter Organisation einen Namen gemacht, versuchte Bürgermeister Christoph Ewers den Erfolg zu erklären. Es habe sich rumgesprochen, „dass Burbach feiern kann“.

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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