Remise bietet neue Möglichkeiten

Weitere Attraktion in der Ortsmitte schaffen:

Heimatverein Alte Vogtei Burbach will das Gebäude mit dem »Gasthof Am Römer« kaufen

dibi Burbach. Der Heimatverein Alte Vogtei Burbach will das Gebäude mit dem »Gasthof Am Römer« kaufen. Nach der Übernahme der Zehntscheune (1983) und dem Ausbau zum Museum sowie dem Kauf (1994) und der Sanierung von Haus Herbig möchte der Vorstand jetzt die dritte Stufe »zünden«. Heute erhalten die rund 600 Mitglieder eine Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung. Am Mittwoch, 29. November, 19 Uhr, sollen sie im Bürgerhaus einem Projekt zustimmen, das der Vorstand gestern Morgen der Presse bereits vorstellte.

Vorsitzender Volkmar Klein sieht in dem Erwerb eine große Chance, das historische Fachwerkensemble rund um die Alte Vogtei um eine weitere Attraktion zu bereichern. »Ich bin zwar als Kind in der Nähe aufgewachsen, doch die Remise des früheren Gasthofs Dilthey war mir bisher nicht bekannt«, geriet der Vorsitzende gestern Morgen ins Schwärmen. Mehr als 200 qm groß sei die einst als Stallung für die Postkutschenpferde genutzte Räumlichkeit. Ortsvorsteher und Heimatfreund Waldemar Herr hatte die Idee, die historisch für Burbach bedeutsame Remise für Zwecke des Heimatvereins zu nutzen. Und da die derzeitigen Eigentümer das Anwesen in der Nassauischen Straße 2 gerne verkaufen möchten, will sich der Vorstand diese einmalige Chance nicht entgehen lassen.

Volkmar Klein: »Zum einen liegt das Gebäude direkt gegenüber von unserem Haus Herbig und am Eingang zum Römer ist es einer der markantesten Plätze im Dorf, kann so für die Ortsgemeinschaft gesichert werden. Zweitens bietet die Remise erheblichen Raum. Dort können wir endlich unsere an vier Stätten gelagerten Materialien zentral deponieren.« Aber nicht nur als Lager will man die Räumlichkeiten nutzen. Klein schwebt auch vor, dort weitere Exponate des Museums zu zeigen. Beispielsweise die schwere Bleisatzmaschine, für die man derzeit keinen Platz hat.

Der »Gasthof Am Römer« soll weiterhin von Marion Behrendt betrieben werden, die in den vergangenen 18 Monaten Gaststätte, Restaurant und Hotel laut Klein »wirklich sehr erfolgreich nach vorne gebracht hat«.

Finanziell und arbeitsmäßig trauen sich die emsigen Burbacher das neue Vorhaben laut Klein zu: »Wir haben die beiden anderen Gebäude finanziell komplett verdaut und sind daher der Ansicht, dass die Zeit reif ist für ein weiteres Projekt.« Bereits im Frühjahr soll mit der Sanierung des nicht unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes begonnen werden. Vorausgesetzt, die Mitglieder stehen hinter dem ehrgeizigen Vorhaben des Vorstands.

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