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Tor zum Naturpark Sauerland-Rothaargebirge
„Schatztruhe“ vorerst bei Sparkasse in Verwahrung

Bürgermeister Christoph Ewers, Sparkassen-Vorstandsmitglied Frank Podehl, Gemeindesprecher Frank Kruppe, Naturpark-Geschäftsführer Detelf Lins, Kristina Bösch vom Heimatverein „Alte Vogtei“ Burbach und Naturpark-Regionalmanagerin im Kreis Siegen-Wittgenstein Christina Ermert (v. l.) nahmen den interaktiven Touch-Tisch offiziell in Betrieb.
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  • Bürgermeister Christoph Ewers, Sparkassen-Vorstandsmitglied Frank Podehl, Gemeindesprecher Frank Kruppe, Naturpark-Geschäftsführer Detelf Lins, Kristina Bösch vom Heimatverein „Alte Vogtei“ Burbach und Naturpark-Regionalmanagerin im Kreis Siegen-Wittgenstein Christina Ermert (v. l.) nahmen den interaktiven Touch-Tisch offiziell in Betrieb.
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tile Burbach. Einen passenderen Termin hätte es wohl kaum geben können: Nach dem komplexen Antragsverfahren flatterte am Donnerstagvormittag endlich die Baugenehmigung für die „Alte Vogtei“ ins Burbacher Rathaus. Da stand der Termin zur offiziellen Präsentation des Infozentrums Naturpark Sauerland-Rothaargebirge am Nachmittag in der Schalterhalle der Sparkasse Burbach-Neunkirchen bereits seit einigen Tagen fest. Dort wird die sogenannte „Schatzkiste“ Zwischenstation machen, bis das neue Besucher-, Begegnungs- und Erlebniszentrum (BBEZ) in der Vogtei fertiggestellt sein wird. „Das wird nicht in einem halben Jahr sein“, meinte Bürgermeister Christoph Ewers hinsichtlich des langwierigen Prozesses mit der nötigen Portion ergebenen Galgenhumors.

tile Burbach. Einen passenderen Termin hätte es wohl kaum geben können: Nach dem komplexen Antragsverfahren flatterte am Donnerstagvormittag endlich die Baugenehmigung für die „Alte Vogtei“ ins Burbacher Rathaus. Da stand der Termin zur offiziellen Präsentation des Infozentrums Naturpark Sauerland-Rothaargebirge am Nachmittag in der Schalterhalle der Sparkasse Burbach-Neunkirchen bereits seit einigen Tagen fest. Dort wird die sogenannte „Schatzkiste“ Zwischenstation machen, bis das neue Besucher-, Begegnungs- und Erlebniszentrum (BBEZ) in der Vogtei fertiggestellt sein wird. „Das wird nicht in einem halben Jahr sein“, meinte Bürgermeister Christoph Ewers hinsichtlich des langwierigen Prozesses mit der nötigen Portion ergebenen Galgenhumors. Gleichzeitig betonte er, das Infozentrum in der Sparkasse sei „eine gute Zwischenlösung und mehr als ein Notbehelf“.

Frank Podehl aus dem Sparkassen-Vorstand begrüßte den modernen Touch-Tisch und das Wandmodul in den Räumen des Geldinstituts. Er hoffe, dass viele Leute das Informationsangebot nutzen werden. „Mal sehen, ob wir es wieder rausgeben wollen.“ Auf die Frage, ob man auf die prall gefühlte Schatzkiste Negativzins erheben werde, winkte er lachend ab. Die gute Laune und Freude darüber, dass sich Burbach seinerzeit als Standort für die sechs gesuchten Naturpark-Tore („Schatztruhen“) erfolgreichen beworben hatte, war förmlich mit Händen zu greifen.

Naturpark mit den Händen entdecken

Buchstäblich mit den Händen entdecken lässt sich der 3827 Quadratkilometer große Naturpark mit seinen Naturschutzgebieten und Kultur- sowie Industriedenkmälern an dem barrierearmen Touch-Tisch (Podehl: „Ein großes Tablet.“) fortan interaktiv. Die Inhalte seien individuell den sechs Standorten angepasst worden, erklärte Naturpark-Geschäftsführer Detlef Lins. Mit den sechs Schatztruhen wolle man erstmals wirklich präsent sein in der Region, „um in die Köpfe der Menschen hineinzukommen“, sprich die Bekanntheit des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge zu steigern und die Schönheit der heimischen Natur zu bewerben.

Der Tisch lässt sich von bis zu vier Personen gleichzeitig bedienen. Während sich Eltern über Einzelheiten des Naturparks (beispielsweise über dessen „Juwelen“) informieren können, entdecken ihre Kinder die heimischen Besonderheiten auf spielerische und unterhaltsame Weise. Für vertiefende Informationen navigieren QR-Codes Interessierte zu umfangreichen Online-Inhalten. Auch die Modulwand hat als audiovisuelle Medienstation einiges zu bieten. In der „Alten Vogtei“ wird das Naturpark-Infozentrum einen eigenen Raum Tür an Tür mit dem Service-Zentrum beziehen. Die Mitarbeiter der Touristinformationen sollen entsprechend geschult werden, kündigte Lins an. Die wesentlichen Informationsmodule könnten in der Sparkasse jetzt aber ab sofort genutzt werden. Im BBEZ werde das Zimmer noch ausgeschmückt, etwa mit einem XXL-Wandportrait.

Nachdem jüngst die fünfte Schatztruhe in Hemer eröffnet wurde, wird Burbach das letzte Naturpark-Tor werden. Bis es so weit ist, haben Interessierte zu den Öffnungszeiten der Hauptfiliale der Sparkasse Burbach-Neunkirchen nun quasi vorab die Gelegenheit, sich über den Naturpark zu informieren und von dort aus auf Entdeckungsreise zu gehen.

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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