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5. Ausbildungsmesse Süd-Siegerland mit rund 50 Ausstellern
Schüler haben Zukunft im Blick

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sp Lippe. Wie kann es nach der Schule weitergehen? Welche Berufe gibt es in der Region? Wie viel Geld verdient man als Azubi? Die Ausbildungsmesse Süd-Siegerland gab am Mittwoch Antworten auf diese und weitere Fragen. Rund 50 Aussteller kamen in den Hangar des Siegerlandflughafens auf der Lippe, um mehr als 800 Schülern ein breites Spektrum an Möglichkeiten für ihre Zukunft vorzustellen.

Vertreten waren Unternehmen mit etwa 100 Berufen aus unterschiedlichen Branchen wie Handwerk, Industrie, Gesundheit oder Einzelhandel – und sie alle haben ihren oder zumindest einen Sitz in Wilnsdorf, Neunkirchen oder Burbach.

sp Lippe. Wie kann es nach der Schule weitergehen? Welche Berufe gibt es in der Region? Wie viel Geld verdient man als Azubi? Die Ausbildungsmesse Süd-Siegerland gab am Mittwoch Antworten auf diese und weitere Fragen. Rund 50 Aussteller kamen in den Hangar des Siegerlandflughafens auf der Lippe, um mehr als 800 Schülern ein breites Spektrum an Möglichkeiten für ihre Zukunft vorzustellen.

Vertreten waren Unternehmen mit etwa 100 Berufen aus unterschiedlichen Branchen wie Handwerk, Industrie, Gesundheit oder Einzelhandel – und sie alle haben ihren oder zumindest einen Sitz in Wilnsdorf, Neunkirchen oder Burbach. Das ergebe Sinn für die Schüler aus dem Dreiländereck, damit sie nicht quer durchs Siegerland fahren müssten, um eine Ausbildung zu machen, hoben die Bürgermeister Christoph Ewers (Burbach), Dr. Bernhard Baumann (Neunkirchen) und Christa Schuppler (Wilnsdorf) hervor. Henning Schneider, Geschäftsführer des Siegerland Flughafens, freute sich, Gastgeber der fünften Ausbildungsmesse Süd-Siegerland zu sein und damit gegen den Fachkräftemangel zu wirken.

Auf unterschiedliche Weise präsentierten sich die Aussteller, hielten Material zum Ausprobieren oder Informieren bereit. Nicht nur an einigen Ständen auch mit dem Smartphone konnten die Messebesucher die Unternehmen auf spielerische Weise kennenlernen. Mit der App „Actionbound“ nahmen die Schüler an einer Rallye teil, suchten beispielsweise Aussteller auf, um Fragen zu beantworten. Yonca (14), Ayca (13) und Sofia (13) probierten es aus und bewegten sich mithilfe des Smartphones über die Messe. Mit dem Ehrgeiz, die Fragen zu beantworten, blieben ausgiebigere Beratungsgespräche aber vorerst aus.

Handwerksberufe haben es noch immer schwer

Auf der Suche nach Auszubildenden ist Malermeister Henrik Dell (Struthütten). Junge Menschen für einen Handwerksberuf zu begeistern, gestalte sich als schwierig, sagte er. Aber er und sein Team versuchten es trotzdem und stellten ihren kreativen und zukunftssicheren Beruf auf der Messe vor. „Ich kann nicht meckern, ohne was zu machen“, so Dell. Im vergangenen Jahr habe er keinen Auszubildenden gefunden, für 2020 bräuchte er eigentlich zwei. Der Malermeister beobachtet, dass sich immer mehr Frauen für den Beruf interessieren. Früher sei von 50 Bewerbungen vielleicht eine von einer Frau gewesen, heute sei das ausgewogener. Auch auf der Messe falle auf, dass sich besonders Schülerinnen für den Beruf interessierten.

Die Jugendlichen wollten vor allem wissen, was die Bestandteile der Ausbildung seien und wie viel sie während der Zeit verdienten, sagte Kai Langenbach, Leiter der Aus-, Fort- und Weiterbildung des Deutschen Roten Kreuzes in Siegen-Wittgenstein. Gemeinsam mit seiner Kollegin erklärte er, wie vielseitig und abwechslungsreich der Beruf des Notfallsanitäters ist: „Kein Tag ist wie der andere, kein Einsatz wie der andere.“ Um einen kleinen Einblick zu geben, hatten die DRKler einen Stand inklusive Notfallequipment und Dummys errichtet.

Messe für alle Interessierten geöffnet

Vormittags kamen Busse, die die Jugendlichen aus den umliegenden Schulen zum Hangar am Flughafen brachten. Darüber hinaus war die Messe auch für alle Interessierten geöffnet. Organisatorin Stephanie Schmidt sagte, dass eine Umfrage bei den Ausstellern ergeben habe, dass die Gespräche am Nachmittag, bei denen oft die Eltern dabei seien, intensiver seien. Und sie bekomme auch die Rückmeldung, dass sich Schüler auch im Nachgang der Messe bei den Unternehmen meldeten.

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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