Sich dem Liebesangebot Gottes nicht verschließen

Abschlussgottesdienst der Allianzgebetswoche im Hickengrund

Niederdresselndorf. Seit dem Jahre 1960 kommen die Christen der Evangelischen Allianz des Hickengrundes aus den vier Dörfern Nieder- und Oberdresselndorf, Holzhausen und Lützeln zum Abschluss der jährlichen Allianzgebetswoche in der Kirche zu Niederdresselndorf zu ihrem Abschlussgottesdienst zusammen. Mit Pastor i. R. Günther Albrecht aus Haiger hatte man als Verkündiger am Sonntag den Mitbegründer der Allianzgemeinschaft zu Gast, der auch 33 Jahre lang auf der Kanzel der ev. Kirche als Pastor der Gemeinde die Botschaft vom Kreuz verkündigt hat.

Um diese einzigartige Botschaft ging es auch in der diesjährigen Allianzgebetswoche, und Pastor Albrecht freute sich darüber, noch einmal diese Botschaft von seiner beliebten Kanzel aus den Gläubigen des Hickengrundes, aus Kirchen und Freikirchen und christlichen Werken, eindringlich weiterzugeben. »Das Kreuz provoziert«, hieß die Thematik, von der Deutschen Evangelischen Allianz für den Schlusstag der Gebetswoche vorgegeben. Zugrunde lag der Text aus dem Brief des Völkermissionars Paulus an die Gemeinde in Korinth: Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden, uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft«, 1. Kor. 1,18.

Die Botschaft des Kreuzes beinhalte keine philosophische oder menschliche Weisheit, sondern beinhalte Gottes Liebe und Zuwendung zu uns Menschen. Ohne das in der Mitte der Welt eingerammte Kreuz und seine Botschaft bliebe es für uns Menschen finster und Nacht. Das Kreuz Jesu Christi werde jedoch weiterhin verkannt und sogar als Block und Hindernis angesehen, statt es als Zeichen der Heilung und Rettung anzuerkennen, lud Pastor Albrecht seine Zuhörer nachdringlich ein, sich dem Liebesangebot Gottes nicht zu verschließen.

Als Betroffene und Beteiligte sei es wichtig, unter dem Kreuz zu bleiben. Nur in der Anerkennung dieses Erlösungswerkes Jesu Christi fände man Leben und Vergebung, ohne die kein Mensch auskomme. An dem Kreuz Jesu entscheide sich unsere Rettung oder ewige Verlorenheit. »Gott hat auf die Klugheit und Weisheit der Welt mit der Torheit des Kreuzes geantwortet«, betonte der noch stets im Auftrage seines Herrn unterwegs sich befindende Pastor. »Treffen Sie die Wahl zwischen Torheit und Ärgernis einerseits und Heil und Errettung andererseits. An dem Kreuz Jesu kommt keiner von uns einmal vorbei«, stellte er seinen Zuhörern die brennendste und wichtigste Entscheidung des Lebens.

Umrahmt wurde der Abschlussgottesdienst der Allianzgebetswoche in der Kirche durch ein Instrumentenduo am Klavier und auf der Querflöe, dem Posaunen- und gemischten Chor aus den Hickengründer Gemeinden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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