Startschuss für die Vermarktung

jak Burbach. Etwas ungewöhnlich ist die Wahl des Ortes schon. Doch Prof. Dr. Hans-Martin Klein ist sich sicher, dass seine radiologische Praxis, einen Steinwurf vom Siegerlandflughafen entfernt, angenommen wird. „Die Patienten haben momentan Wartezeiten von bis zu drei Monaten“, erklärt der Mediziner, der ab 2011 die Kassenzulassung bekommen wird.

Derzeit ist Klein im Medizinischen Versorgungszentrum des Jung-Stilling-Krankenhauses tätig. Mit der Ansiedlung auf der Lipper Höhe erfülle er sich einen Lebenstraum, bekannte der Mediziner gestern. Mit dem Verkauf des Areals an Klein kann die Gewerbeflächen-Vermarktung für Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers nun so richtig losgehen: „Wir haben die Hoffnung, dass Prof. Dr. Klein nicht alleine bleibt.“ Letzterer offenbar auch. Denn das Gebäude, das rechts der Flughafenstraße in Sichtweite der B 54 entstehen soll, ist großzügig dimensioniert, so dass weitere Praxen eröffnen könnten. Die Bauarbeiten sollen im Herbst starten, so dass die Einrichtung im Herbst 2010 fertig sein könnte.

„Ich hoffe natürlich, dass sich weitere Kollegen hier ansiedeln“, gibt Klein unumwunden zu. Viele seiner Patienten im MVZ kämen derzeit schon aus dem benachbarten Westerwald oder aus Hessen. „Künftig haben sie damit eine kürzere Anreise“, so Klein, der auch darauf setzt, dass die Ansiedlung seines Gebäudes und eines weiteren Nachbarn auf der anderen Straßenseite dafür sorgt, dass schon bald die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr besser wird. Dem pflichtet Ewers bei: „Das ist die Diskussion, ob zuerst die Henne oder das Ei da war. Eine Buslinie gibt es heutzutage nur, wenn auch ein Bedarf dafür erkennbar ist.“

Derzeit fahren die Busse – einschließlich des Burbacher Bürgerbusses – etwa im Ein-Stunden-Takt in Richtung Flughafen – das jedoch aus drei Richtungen. Klein war zwar der erste, ist aber mittlerweile nicht mehr der einzige, der auf Burbacher Seite eine Gewerbefläche nutzen will. Gleich gegenüber haben die Arbeiten für die Firma PM-Outdoor begonnen. Derzeit hat der Versender von Outdoor-Artikeln sein Lager auf mehrere Standorte in Herdorf verteilt. Nun steht der Sprung auf die Lipper Höhe an, wo auch ein Ladengeschäft entstehen soll. Das soll nach dem Willen des Bürgermeisters und von Wirtschaftsförderer Christian Feigs der endgültige Startschuss für die Vermarktung sein. Denn insgesamt stünden in der Kommune noch 70 000 Quadratmeter zur Verfügung.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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