Vernunft und Augenmaß sind das Gebot der Stunde

Rudi Georg (l.) und Klaus Wittenberg (r.) wurden gestern Abend als Stellvertreter von Bürgermeister Christoph Ewers (M.) bestätigt, der zuvor vom Altersvorsitzenden Gerhard Leiwen für weitere sechs Jahre vereidigt worden war.  Foto: dibi
  • Rudi Georg (l.) und Klaus Wittenberg (r.) wurden gestern Abend als Stellvertreter von Bürgermeister Christoph Ewers (M.) bestätigt, der zuvor vom Altersvorsitzenden Gerhard Leiwen für weitere sechs Jahre vereidigt worden war. Foto: dibi
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dibi Burbach. In Burbach ist Kontinuität angesagt. Nach dem überragenden Wahlerfolg von Bürgermeister Christoph Ewers stimmte gestern Abend der Gemeinderat in seiner konstituierenden Sitzung geschlossen auch für die Wiederwahl der Stellvertreter. Rudi Georg (CDU) und Klaus Wittenberg (SPD), die schon als Jugendliche gemeinsam im Hickengrund die Schulbank drückten, werden in der neuen Legislaturperiode dieses Ehrenamt weiterhin begleiten.

Zuvor aber wurde Ewers vom Altersvorsitzenden Gerhard Leiwen für die neue Amtszeit vereidigt. „Ich lasse mich gerne erneut in die Pflicht nehmen und freue mich, dass ich weiter für die Bürgerinnen und Bürger in dieser schönen Gemeinde arbeiten darf“, ließ der Verwaltungschef den neuen Rat wissen. Er sei stolz auf die vielen engagierten Menschen in den Dörfern und wisse, dass er auch im Rathaus weiterhin auf engagierte Mitarbeiter zählen könne.

Das Vertrauen der Wähler zu erfüllen, dies sei speziell in den nächsten Jahren eine sehr anspruchsvolle Aufgabe: „Wir wachsen in eine spannende und aufregende Zeit hinein.“ Dies habe im der Blick in den neuen Koalitionsvertrag verdeutlicht. Dessen Ziele seien nur erreichbar, wenn man vor Ort Antworten auf Fragen zu Bildung, Stärkung des Mittelstands, Klimaschutz und demografischem Wandel finde.

Schwierigen Zeiten sehe man mit Blick auf die enorme neue Staatsverschuldung in Folge der Finanzkrise entgegen. Spätestens 2011 würden deren Auswirkungen wohl auch Burbach mit aller Macht treffen. Angesichts der Frage, was man dann auf kommunaler Ebene noch leisten könne, seien Themen wie die interkommunale und regionale Zusammenarbeit das Gebot der Stunde.

Für Burbach wünschte er sich weiterhin die Fortsetzung der guten Kultur des Miteinanders, um die man in vielen anderen Kommunen beneidet werde. Ewers: „Ich wünsche mir einen Streit nur in Form eines kreativen Wettbewerbs um die besten Ideen!“ Die gelte es dann mit Vernunft, Augenmaß und Kooperationsbereitschaft in die Tat umzusetzen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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