Vorsitzender und sein Stellvertreter traten zurück

Heimatverein Gilsbach:

Mitgliederversammlung fand noch keine Nachfolger

dibi Gilsbach. Steht der Heimatverein Gilsbach vor der Auflösung? Diese Frage beschäftigt im Moment die Einwohner des Burbacher Ortsteils. Denn auf der Jahreshauptversammlung traten Vorsitzender Karl-Friedrich Petri und 2. Vorsitzender Gerhard Becker von ihren Ämtern zurück. Doch die 16 anwesenden Personen (zehn Prozent der Mitglieder) konnten aus ihren Reihen keine Nachfolger für diese Ämter finden. Wie Karl-Friedrich Petri im Gespräch mit der SZ erklärte, sehe die Vereinssatzung vor, dass der amtierende Vorstand in solch einem Falle zunächst im Amt bleibe, bis eine neue Vereinsspitze dessen Aufgaben übernehme.

Nun ist man in Gilsbach auf der Suche nach einer neuen Vereinsspitze. Petri hatte sich bereits anlässlich des traditionellen Adventssingens aus seinem Ehrenamt verabschiedet und den Rücktritt für die nächste Jahreshauptversammlung avisiert. Um in der Mitgliederschar früh genug auf die Neubesetzung an der Spitze des 1956 gegründeten Heimatvereins hinzuweisen, wurden alle Mitglieder persönlich zur Jahreshauptversammlung eingeladen.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Petri auf seine elfjährige Amtszeit ein: »Ich habe meine Aufgabe ernst genommen und mit einem aktiven und zuverlässigen Team versucht mehr zu tun als nur die Beiträge zu verwalten.« Dank der Unterstützung vieler Heimatfreunde und Gönner konnten im Vorjahr wichtige Projekte abgeschlossen werden. Der Dorfplatz wurde mit der Montage des Windschutzes komplettiert. In der Heimatstube wurde eine platzsparende Zugtreppe im Nebenraum eingebaut. Nach dem überraschenden Rücktritt von Wolfgang Engelbert hat Richard Heidt die Betreuung der Heimatstube übernommen.

Enttäuscht zeigte sich Karl-Friedrich Petri über die »bescheidene« Resonanz in Sachen Mitgliederwerbung: »Sie war für mich deprimierend. Bei weiterem Nachdenken bin ich dann auch zu der Erkenntnis gekommen, dass es nur wenige Gilsbacher gibt, die bereit sind, sich zu engagieren. Es bleibt immer auf den gleichen Schultern hängen.«

Sollten sich in nächster Zeit keine Freiwilligen für die Übernahme der Vereinsführung finden, müsse schlimmstenfalls der Heimatverein sogar aufgelöst werden. Karl-Petri Friedrich erneuerte auch im SZ-Gespräch seinen Appell an die Mitglieder, sich für dieses Ehrenamt zur Verfügung zu stellen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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