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Exkursion ins Jagdrevier Holzhausen
Wichtig für Klimaschutz

Die Jäger Wolfgang Riederauer und Matthias Speck hatten im Rahmen der Exkursion viel zu erzählen.
  • Die Jäger Wolfgang Riederauer und Matthias Speck hatten im Rahmen der Exkursion viel zu erzählen.
  • Foto: Heimatverein Holzhausen
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sz Burbach-Holzhausen. „Mit Fernglas satt Flinte“, unter dieser Überschrift stand nun die Exkursion der Jagdgenossenschaft Holzhausen und des Heimatverein Holzhausen. Als Einstieg wurden vom Jagdpächter Wolfgang Riederauer und Ulrich Krumm von der Jagdgenossenschaft zunächst einige Informationen über das Jagdrevier Holzhausen, das mit den Flächen des Staatsforstes eine Größe von 920 Hektar aufweist, vermittelt.

Für die Verpachtung der bejagdbaren Flächen hat die Jagdgenossenschaft Holzhausen eine Verpächtergemeinschaft mit der Gemeinde Burbach und der Waldgenossenschaft Holzhausen gebildet. Die gemeinsam verpachtete Jagdfläche beträgt 560 Hektar.

Als Begehungsgebiet hatte Exkursionsleiter Matthias Speck eine Route durch die östlichen und nördlichen Revierflächen gewählt.

sz Burbach-Holzhausen. „Mit Fernglas satt Flinte“, unter dieser Überschrift stand nun die Exkursion der Jagdgenossenschaft Holzhausen und des Heimatverein Holzhausen. Als Einstieg wurden vom Jagdpächter Wolfgang Riederauer und Ulrich Krumm von der Jagdgenossenschaft zunächst einige Informationen über das Jagdrevier Holzhausen, das mit den Flächen des Staatsforstes eine Größe von 920 Hektar aufweist, vermittelt.

Für die Verpachtung der bejagdbaren Flächen hat die Jagdgenossenschaft Holzhausen eine Verpächtergemeinschaft mit der Gemeinde Burbach und der Waldgenossenschaft Holzhausen gebildet. Die gemeinsam verpachtete Jagdfläche beträgt 560 Hektar.

Als Begehungsgebiet hatte Exkursionsleiter Matthias Speck eine Route durch die östlichen und nördlichen Revierflächen gewählt. Über die landwirtschaftlichen Flächen des Steimel führte der Weg aus dem Beuersbachholz hinauf in die Waldflächen des Grünen Dell und der oberen Hundshardt. Speck erläuterte den Bestand der im Revier hauptsächlich vorkommenden Wildarten Rehe, Schwarzwild, Füchse, Dachse und Hasen und beschrieb deren Lebensräume.

Ohne Jagd keine klimaresistene Mischwälder

In den Maisanbauflächen am Steimel wurde über den Dauerbrenner „Wildschäden“ informiert. Die zur Minimierung der Wildschäden durch Schwarzwild durchgeführten Schutzmaßnahmen in Form von großflächigen Einzäunungen der Maisfelder wurden mit großem Interesse begutachtet. Natürlich waren auch die durch den Borkenkäfer bereits geschädigten Fichtenwaldbestände in den Gemeindewaldflächen der oberen Hundshardt ein Thema.

Dass auch die Jagd angesichts des Klimawandels für die Zukunftsfähigkeit der Wälder eine wichtige Rolle spielen wird, davon ist der Jäger Wolfgang Riederauer überzeugt. Denn ohne Jagd würden sich vitale, klimaresistente Mischwälder nicht entwickeln können. Eine ökologische Waldbewirtschaftung schließe Tiere im Wald nicht aus.

Die dreistündige Revierbegehung wurde gegen Mittag mit einem kleinen Imbiss natürlich wurde Wildwurst angeboten an der Holzhausener Grillhütte abgeschlossen.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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