Wohnanlage für Senioren auf dem Heimhofgelände?

Interessante Ideen auch für die Zukunft des Theaters

Würgendorf. Wird der Bereich rund um das Heimhoftheater bald eine Residenz für ältere Menschen? Wenn sich die Pläne umsetzen lassen, die derzeit im Burbacher Rathaus, bei Investoren, der Dynamit Nobel AG und der Caritas als möglichem Träger diskutiert werden, dann könnte auf der Wasserscheide eine Senioren-Wohnanlage entstehen. Wie Bürgermeister Hermann-Josef Droege im Gespräch mit der SZ berichtete, liege eine »Bedarfszusage für 80 Pflegeplätze« vor. Weitere rund 50 ältere Menschen könnten ihren Lebensabend je nach körperlichen Voraussetzungen in einer Wohnanlage mehr oder weniger eigenständig gestalten. Gedacht werde dabei unter dem Arbeitstitel »Wohnen im Park« auch an eine Bebauung mit einzelnen Häusern. Derzeit laufen die Verhandlungen über den Grundstückspreis zwischen einem privaten Investor und der Dynamit Nobel AG als Eigentümerin. Zur Debatte steht laut Droege das Areal zwischen Hermann-Fleck-Allee und Heimhofstraße einschließlich des Gästehauses. Von zentraler Bedeutung ist in diesem Zusammenhang für die Gemeinde auch, was aus dem Heimhoftheater wird. Wie Droege erläuterte, habe die Caritas zwar Interesse am Erhalt der Spielstätte des Kulturkreises um die Wasserscheide, aber kein Geld für solche Projekte.

In der Diskussion stehen mehrere Varianten für den Erhalt des heimeligen, aber in die Jahre gekommenen Theaters. Denkbar wäre beispielsweise eine modellhafte Nutzung als Kleinkunstbühne für die Senioren aus der Anlage, aber auch für die älteren Mitbürger aus der gesamten Gemeinde. Eine ideale Ergänzung, so Droege, könne man sich auch dergestalt vorstellen, dass man einen Schwerpunkt für Kindertheater integriere, also den Generationen übergreifenden Bogen spanne. Auch könne sich dort die gemeindliche Seniorenarbeit eine Basis schaffen und somit den auf der Wasserscheide lebenden Altersgenossen den Kontakt zur Außenwelt erleichtern.

Schließlich werde noch geprüft, ob man das Foyer um eine öffentliche Cafeteria erweitern könne. Interessante Denkspiele. Man darf gespannt sein, welche Idee sich letztendlich finanzieren und umsetzen lässt. Bedarf ist jedenfalls unumstritten. Leben doch in der Gemeinde Burbach inzwischen mehr Senioren als Jugendliche.

dibi

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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