Würgendorfer sangen mit Ute Debus

Evangelischer Gemeindechor Würgendorf lud zu zwei Singabenden ein

sz Würgendorf. Singen macht Spaß. Zusammen Singen macht noch mehr Spaß. Das erlebten rund 80 Sängerinnen und Sänger in Burbach-Würgendorf. Der Evangelische Gemeindechor Würgendorf hatte zu zwei Singeabenden eingeladen. Mit dabei waren die Gemischten Chöre aus Burbach, Gilsbach und Wahlbach. Als Chorleiterin konnte Ute Debus gewonnen werden. Die hauptamtliche Kirchenmusikerin von der Siegener Nikolaikirche übte mit der Sängerschar mehrere neue Lieder ein. Dabei achtete Debus nicht nur darauf, dass Töne und Text zusammen- passte. Die Kantorin gab viele Tipps und Tricks zum richtigen Atmen und Singen.

So hörten beispielsweise die erstaunten Chormitglieder, man müsse auf »das dritte Auge« in der Stirn achten. Debus verdeutlichte damit bildlich, dass die Kopfresonanzen bei abwärts gehenden Tönen stets mit hinunter zu nehmen sind und nicht in den »Hals« fallen sollen. Mit viel Geschick half die Kirchenmusikerin dem Chor auch über schwierigere Musikpassagen hinweg. Nie kam dabei die Freude am gemeinsamen Singen zu kurz. Schließlich hatten die Lieder auch tolle Texte. Beispielsweise das moderne Stück von Jochen Rieger »Wo die Liebe bleibt« mit dem Text nach 1. Korinther 13, dem so genannten Hohelied der Liebe. Oder aber das anspruchsvolle Stück von Max Reger »Dein o Herr ist die Kraft«.

Der Evangelische Gemeindechor Würgendorf gründete sich vor gut drei Jahren und hat über 40 Mitglieder. Dies war bereits die dritte Singewoche, die der Chor ausrichtete. Erstmals wurden die drei benachbarten Chöre eingeladen. Dies jedoch mit guten Grund: Auf verschiedenen kirchlichen Veranstaltungen hatte man in den letzten beiden Jahren bereits gemeinsam gesungen, etwa bei der Neueinweihung der evangelischen Kirche Burbach. Auch dieses Jahr sind wieder gemeinsame Aktivitäten geplant.

Mit viel Applaus und einem Strauß Blumen wurde Ute Debus nach Abschluss der Abende von allen verabschiedet. Obwohl sie bereits seit 1991 im Siegerland ist, war sie zum ersten Mal im Raum Burbach tätig. Den Reaktionen aller Beteiligten nach aber nicht das letzte Mal.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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