Lebensräume müssen erhalten werden
Brutzeit am Biggesee hat begonnen

Das Symbolbild zeigt einen Höckerschwan mit Jungtieren. Derzeit brüten die Vögel auch rund um den Biggesee.
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  • Foto: Kreis/Pixabay
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sz Olpe. Es ist wieder so weit. Rund um den Biggesee hat die Brutzeit für viele Wasservogelarten begonnen, wie der Kreis Olpe mitteilt – so auch für den Höckerschwan. Für den Erhalt und den Schutz seiner Lebensräume und die vieler anderer Vogelarten rund um den Biggesee setzen sich sowohl der Ruhrverband als auch die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Olpe ein.
„Helfen Sie mit, den Artenreichtum unserer Heimat zu schützen“, appelliert daher Vera Overrödder, Landschaftsökologin und Mitarbeiterin des Fachdienstes Umwelt des Kreises, an Spaziergänger, Naturliebhaber und Vogelfreunde. „Halten Sie insbesondere in der sensiblen Brutzeit (März bis Oktober) Abstand zu den Tieren und bleiben Sie möglichst auf den offiziellen Wegen!“

Der Höckerschwan ist am Biggesee grundsätzlich ein eher seltener Brutvogel, da er besondere Ansprüche an das Brutgewässer stellt. Das belegen auch die Beobachtungen ehrenamtlicher Naturschützer, von Anwohnern und Mitarbeiterinnen der Unteren Naturschutzbehörde, die die wenigen Schwanenpaare regelmäßig im Blick haben.

Jungvögel müssen geschützt werden

Im südlichen Bereich des Biggesees zum Beispiel werden jedes Jahr um die fünf junge Schwäne groß gezogen. Gerade in der anschließenden Jugendphase sind die noch graubraun gefiederten Schwäne vielen Gefahren ausgesetzt (z. B. der Vogelgrippe, Parasiten, ungünstiger Witterung, Fuchs und Co.), sodass nicht alle bis ins Erwachsenenalter überleben.
Verantwortungsbewusste Angler achten zudem darauf, dass Angelhaken und -schnüre den Schwänen und anderen Wasservögeln nicht zum Verhängnis werden.

Grundsätzlich sind Höckerschwäne friedliebende Tiere, die sich von Wasserpflanzen und kleinen Tieren wie Schnecken, Würmern oder Muscheln ernähren. Die jungen Schwäne bleiben bis zur nächsten Balz im Frühjahr im Familienverband, danach werden sie vom Männchen vertrieben. Bei der Reviersuche unternehmen sie teilweise lange Wanderungen durch Europa. Beringte Tiere wurden zum Teil in Entfernungen von mehr als 1000 Kilometern wiedergefunden. Auch Schwäne aus dem Kreis Olpe konnten so schon wiederentdeckt werden.

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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