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„Der Stumpf ist nicht tot“
Hoffnung für Linde an der Roten Kapelle

Die Linde an der Roten Kapelle in Friesenhagen war dem Sturm am Donnerstag zum Opfer gefallen.
  • Die Linde an der Roten Kapelle in Friesenhagen war dem Sturm am Donnerstag zum Opfer gefallen.
  • Foto: Daniel Montanus
  • hochgeladen von Michael Sauer

damo Friesenhagen. Mittlerweile ist die mächtige Linde neben der Roten Kapelle, die am Donnerstag vom Sturm zerstört worden ist, eingezäunt – schließlich geht von dem tonnenschweren Stamm nach wie vor eine Gefahr aus. Und der Baum lockt viele Zaungäste an: „Am Wochenende war richtig viel los“, berichtet Ortsbürgermeister Norbert Klaes – was eindrucksvoll den Stellenwert der gut 400 Jahre alten Linde belegt.

Kein Wunder also, dass der Baumriese jetzt nicht einfach verschwinden wird: Der gut vier Meter hohe Stumpf bleibt stehen, und das Kronen- und Stammholz soll genutzt werden. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins am Samstag: Da hatten sich Klaes, Kirchenvorstand Karl-Josef Weber mit einer Vertreterin der Kreis-Naturschutzbehörde und einem Baumgutachter an der Kapelle getroffen.

damo Friesenhagen. Mittlerweile ist die mächtige Linde neben der Roten Kapelle, die am Donnerstag vom Sturm zerstört worden ist, eingezäunt – schließlich geht von dem tonnenschweren Stamm nach wie vor eine Gefahr aus. Und der Baum lockt viele Zaungäste an: „Am Wochenende war richtig viel los“, berichtet Ortsbürgermeister Norbert Klaes – was eindrucksvoll den Stellenwert der gut 400 Jahre alten Linde belegt.

Kein Wunder also, dass der Baumriese jetzt nicht einfach verschwinden wird: Der gut vier Meter hohe Stumpf bleibt stehen, und das Kronen- und Stammholz soll genutzt werden. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins am Samstag: Da hatten sich Klaes, Kirchenvorstand Karl-Josef Weber mit einer Vertreterin der Kreis-Naturschutzbehörde und einem Baumgutachter an der Kapelle getroffen. Und offenbar sind die Fachleute durchaus optimistisch, dass die Tage der Linde noch nicht endgültig gezählt sind: „Linden sind zäh, und der Stumpf ist nicht tot“, gibt Klaes die Einschätzung der Experten wieder. „Es bestehen durchaus Chancen, dass die Linde wieder austreibt.“

400 Jahre alte Linde an der Roten Kapelle zerstört

Auch über die Verwendung des abgebrochenen Stamms ist beratschlagt worden – Konsens ist, dass die Linde nicht als Brennholz enden soll. „Wir sammeln jetzt Ideen“, ruft Klaes die Bevölkerung auf, sich einzubringen. Denkbar ist zum Beispiel der Verkauf von Astscheiben für einen guten Zweck, informierte Klaes.

Autor:

Daniel Montanus (Redakteur) aus Betzdorf

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