SZ

SGV fahndet nach Unbekannten
Wege falsch markiert

 Im Bereich von Berghausen wurde Markierungen gemalt, die leider irreführend sind.

vö Berghausen. Das Wandern ist zweifelsohne nicht nur des Müllers Lust – sondern es unterliegt auch klaren Regeln. Beispielsweise im Bereich der Wegemarkierung. Denn: Die Markierungsbefugnis wird durch die höhere Naturschutzbehörde (Bezirksregierung) erteilt. Diese obliegt im Bereich des hiesigen Naturparks Sauerland-Rothaargebirge dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV).
Das weiß aber offenbar nicht jeder – oder will es vielleicht nicht wissen. Der SGV-Bezirk Wittgenstein fahndet aktuell nach einem unbekannten Wegemarkierer in Berghausen und Aue. SGV-Bezirkswegewart Thorsten Bernhardt ist nach eigener Darstellung darauf aufmerksam gemacht worden, dass im Bereich Aue und Berghausen Wanderwege unberechtigt markiert würden.

Berghausen. Das Wandern ist zweifelsohne nicht nur des Müllers Lust – sondern es unterliegt auch klaren Regeln. Beispielsweise im Bereich der Wegemarkierung. Denn: Die Markierungsbefugnis wird durch die höhere Naturschutzbehörde (Bezirksregierung) erteilt. Diese obliegt im Bereich des hiesigen Naturparks Sauerland-Rothaargebirge dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV).
Das weiß aber offenbar nicht jeder – oder will es vielleicht nicht wissen. Der SGV-Bezirk Wittgenstein fahndet aktuell nach einem unbekannten Wegemarkierer in Berghausen und Aue. SGV-Bezirkswegewart Thorsten Bernhardt ist nach eigener Darstellung darauf aufmerksam gemacht worden, dass im Bereich Aue und Berghausen Wanderwege unberechtigt markiert würden.
Es handele sich, so schreibt der Wingeshäuser in einer Pressemitteilung, um die Wege „1“, „2“ und „U“. Zum Beispiel sei die Markierung für den Wanderweg „2“ auf Bäume gemalt worden: „Schlimm daran ist, dass der gemalte Wegeverlauf nicht mit dem tatsächlichen Wegeverlauf übereinstimmt. Die beiden Wege verlaufen zwar ein Stück parallel – aber nicht an dieser Stelle. Dann wird es problematisch.“

SGV Abteilung Aue-Wingeshausen zuständig

Für die angesprochenen Wanderwege sei die SGV Abteilung Aue-Wingeshausen zuständig. Auch in Berghausen? Warum das so ist, erläutert Thorsten Bernhardt im SZ-Gespräch: Wegen ihres hohen Durchschnittsalters habe die SGV-Abteilung Berghausen-Raumland erklärt, dass sie die Wegemarkierung nicht mehr leisten könne – einmal abgesehen von zwei Wegen. Die Pflege der Strecken hätten sich nach einer Absprache mit dem Vorsitzenden der SGV-Abteilung Berghausen-Raumland die Abteilungen Bad Berleburg und Aue-Wingeshausen geteilt.
Thorsten Bernhardt möchte kein Engagement unnötig einbremsen, erinnert aber an die Zuständigkeiten – damit unter dem Strich Wanderer nicht die Orientierung verlören: „Es ist nicht zulässig, ohne Absprache mit der Abteilung Wanderwege zu markieren.“ Der SGV vergebe die Wanderwege zum Beispiel an die örtlichen SGV-Abteilungen, die dann für die Markierung gemäß des aktuellen Kartenmaterials zuständig seien. Der Wegemarkierer solle den Abteilungs-Wegewart bei der Betreuung der Wege unterstützen und müsse die Führung im Gelände mit dem aktuellen Kartenmaterial vergleichen.

Eigenmächtiges Markieren verboten

Deshalb: „Eigenmächtiges Markieren von Wanderwegen ist nicht zulässig. Man kann nicht einfach durch die Gegend laufen und Farbe an Bäume pinseln. Dann muss es zumindest kommuniziert werden.“ Zumal die Erfüllung dieser Aufgabe momentan ohnehin schwer genug sei. Durch den Borkenkäfer seien flächendeckend Wälder verschwunden – und
mit ihnen die Markierungen der Wanderwege.
Wer Hinweise zu dem unbekannten Wegemarkierer in Berghausen geben kann, sollte sich mit Bezirkswegewart Thorsten Bernhardt in Verbindung setzen.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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