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Bestattung unter Bäumen
Zuspruch für Friedwald wächst

Der Friedwald in Bad Laasphe versprüht eine ganz besondere Atmosphäre. Das Angebot wird stark genutzt, die Menschen schätzen die natürliche Umgebung nahe Schloss Wittgenstein.
  • Der Friedwald in Bad Laasphe versprüht eine ganz besondere Atmosphäre. Das Angebot wird stark genutzt, die Menschen schätzen die natürliche Umgebung nahe Schloss Wittgenstein.
  • Foto: SZ (Archiv)
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

vö Bad Laasphe. Das Konzept wählt ganz bewusst einen schlichten Ansatz: Es gehe „naturverbunden, schlicht und friedlich“ zu, seit dem Jahr 2004 sind in Bad Laasphe Bestattungen unter Bäumen möglich. Nahe Schloss Wittgenstein wurde vor 16 Jahren der erste Friedwald in Nordrhein-Westfalen eröffnet, inzwischen gibt es zehn Standorte im bevölkerungsreichsten Bundesland. Der elfte, der Friedwald Niederkrüchten bei Viersen, wird in Kürze in Betrieb genommen.
Bestattungen im Friedwald haben sich etabliertWas anfangs noch eher eine Ausnahme bildete, gehört mittlerweile in Traueranzeigen zum alltäglichen Bild: Bestattungen im Friedwald haben sich längst etabliert.

Bad Laasphe. Das Konzept wählt ganz bewusst einen schlichten Ansatz: Es gehe „naturverbunden, schlicht und friedlich“ zu, seit dem Jahr 2004 sind in Bad Laasphe Bestattungen unter Bäumen möglich. Nahe Schloss Wittgenstein wurde vor 16 Jahren der erste Friedwald in Nordrhein-Westfalen eröffnet, inzwischen gibt es zehn Standorte im bevölkerungsreichsten Bundesland. Der elfte, der Friedwald Niederkrüchten bei Viersen, wird in Kürze in Betrieb genommen.

Bestattungen im Friedwald haben sich etabliert

Was anfangs noch eher eine Ausnahme bildete, gehört mittlerweile in Traueranzeigen zum alltäglichen Bild: Bestattungen im Friedwald haben sich längst etabliert. Die Entwicklung, dass sich neben der klassischen Erdbestattung alternative Formen der Beisetzung etabliert haben, ging in den vergangenen Jahren rasant weiter. Auch die Wittgensteiner Kommunen machten in jüngster Vergangenheit wiederholt deutlich, dass nur noch jede zweite Bestattung eine klassische auf einem der kommunalen Friedhöfe sei.

Zuspruch an dem Angebot wächst

Täuscht der subjektive Eindruck, dass „Corona“ diese Entwicklung noch einmal angeschoben hat, oder fanden zuletzt noch einmal vermehrt Bestattungen im Friedwald statt? „Ja, der Zuspruch zu unserem Angebot wächst und wächst – teilweise sind die Waldführungen so gefragt, dass wir zusätzliche Termine anbieten, gerade in Nordrhein-Westfalen“, erklärt Carola Wacker-Meister, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit im Unternehmen Friedwald.
Diese ohnehin vorhandene Entwicklung habe sich durch die Pandemie verstärkt. Dafür gebe es mehrere Gründe: Zum einen seien zwei Monate lang keine Waldführungen möglich gewesen, zum anderen sei wohl allgemein der Wunsch präsenter, vorzusorgen, seine Dinge zu regeln. „Das scheint ja auch in Sachen Testament und Patientenverfügung so zu sein.“

Befragung zur Bestattungsart

Friedwald habe das renommierte Rheingold Institut gebeten, in einer qualitativen Befragung herauszufinden, wie die Menschen das Bestattungsangebot im Wald sehen. Genau das werde sehr positiv erlebt, Wald stehe für die Menschen für Freiheit und Raum, so Carola Wacker-Meister. Im Frühjahr wollte Friedwald auf Basis dieser Befragung noch fokussierter an die Menschen und bestimmte Zielgruppen herantreten und die eigenen Stärken präsentieren – dann kam Corona.
Was die regionalen Kommunikationsaktivitäten angehe: „Wir gehen gezielter vor und durch das Aussetzen des Betriebs im Frühjahr sind die Investitionen im zweiten Halbjahr teilweise auch konzentrierter.“

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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