DBU stellt Antrag auf Freigabe der Wege
Endspurt auf dem Stegskopf

Die Sondierungen sind erledigt, jetzt könnten neun Kilometer Wegstrecke auf dem Stegskopf freigegeben werden: Marius Keite, Vierter von rechts, hat den entsprechenden Antrag an Thomas	Linnerz überreicht.
  • Die Sondierungen sind erledigt, jetzt könnten neun Kilometer Wegstrecke auf dem Stegskopf freigegeben werden: Marius Keite, Vierter von rechts, hat den entsprechenden Antrag an Thomas Linnerz überreicht.
  • Foto: DBU
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sz Emmerzhausen. Jetzt liegt’s an der ADD: Die Kampfmittelsondierungen auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf sind abgeschlossen – und die DBU Naturerbe hat am Mittwoch einen Antrag auf Freigabe weiterer Wege gestellt.
DBU-Prokurist Marius Keite hat den Antrag laut Pressemitteilung an Thomas Linnertz, den Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Rheinland-Pfalz, übergeben – und zwar an Ort und Stelle: Um die besondere Bedeutung dieses Schrittes zu dokumentieren, haben sich alle Akteure auf dem Stegskopf getroffen.

Letzte Arbeiten zur Beschilderung laufen

So waren der Fachplaner für Kampfmittelräumung vom bundesweit zuständigen niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften, der Chef der Sondierungs-Firma, Revierförster Christof Hast sowie Linnerz und Keite vor Ort. Und sie alle vermitteln in der Pressemitteilung das Bild, dass jetzt der Endspurt auf einem langen Weg beginnt.
Die letzten Schritte zur Antragstellung seien schnell vonstattengegangen, sagte Keite und dankte dem niedersächsischen Landesamt, das die Stellungnahme zu den Kampfmittelräummaßnahmen schnellstmöglich vorgelegt habe. Und Revierleiter Hast habe bereits wichtige Arbeiten zur Wegeführung und -sicherung durchgeführt. „Letzte Arbeiten zur Beschilderung laufen, auch dafür meinen großen Dank“, so der Prokurist.

50.000 Euro für Räumung der Wege

Allein im Rahmen dieses Sondierungsauftrages hat die DBU über 50.000 Euro in die Hand genommen, um die Wege umfangreich beräumen zu lassen. Mehr als 30 Testfelder waren intensiv untersucht worden – damit steht laut Pressemitteilung fest: Die Seitenstreifen der Wege sind bis in eine Tiefe von 30 Zentimetern kampfmittelfrei. Und so fällt das Urteil des niedersächsischen Landesamt eindeutig aus: „Das NLBL hat empfohlen, dass eine Freigabe für die Öffentlichkeit auf den Wegen vertretbar ist.“
Diese Botschaft ist auch bei der ADD angekommen: „Ich danke allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, und es freut mich, dass der Antrag jetzt vorliegt und schnellstmöglich geprüft werden kann“, betonte Linnertz.
Keite sieht damit die Sondierung auf der Zielgeraden – trotz vieler Hindernisse. „Sicherheit geht vor. Bei der Antragstellung wollten wir sicher sein, niemanden auf den freizugebenden Wegen zu gefährden“, erklärt der Jurist.

Strecke am Stegskopf wird freigegeben

Die 9 Kilometer lange Strecke, die jetzt freigegeben werden soll, ist laut der DBU mit der Unteren sowie Oberen Naturschutzbehörde abgestimmt. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Liegenschaft als Teil des nationalen Naturerbes vorrangig dem Naturschutz gewidmet ist“, so Keite.
Weiteren Weg-Freigaben erteilt die DBU in ihrer Pressemitteilung eine Absage: Mit Rücksicht auf die Lebensräume und Brutstätten seltener Arten und in Abstimmung mit den Naturschutzbehörden ist eine weitere Streckensondierung nicht beabsichtigt.

Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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