Kinderkrebshilfe Gieleroth kann sich auf Weitefelder verlassen
Große Party für den guten Zweck

Auch die „Tanzmäuse“ und die „Dancing Kids“ des SV Mörlen waren wieder über die Kreisgrenze nach Nauroth gekommen, um das Publikum mit einigen Darbietungen zu unterhalten.  Foto: rai
  • Auch die „Tanzmäuse“ und die „Dancing Kids“ des SV Mörlen waren wieder über die Kreisgrenze nach Nauroth gekommen, um das Publikum mit einigen Darbietungen zu unterhalten. Foto: rai
  • hochgeladen von rai (Freier Mitarbeiter)

rai Nauroth/Weitefeld. In gemütlicher Runde mit vielen netten Leuten feiern, sich nach Herzenslust an variationsreichem Fingerfood bedienen, zu guter Musik tanzen und bei alldem etwas Gutes tun: Dafür steht die Weihnachtsparty, für die das ehrenamtliche Team des Weitefelder Freundeskreises der Kinderkrebshilfe Gieleroth am Samstag wieder tatkräftig im Einsatz war.

„Ohne euch würden es so eine Veranstaltung nicht geben“, sagte Cheforganisator Uwe Schneider, als er die Festgesellschaft im Bürgerhaus Nauroth begrüßte. Auf den Tischen sorgten Kerzenleuchter für eine schöne Atmosphäre. „Gutes tun für Familien, die aktuell keinen Grund zum Feiern haben“, gab der Weitefelder das Motto und die Marschrichtung vor. Denn wie bei den vorangegangenen elf Veranstaltungen hatte das ehrenamtliche Team wieder keine Mühen gescheut, um den Gästen einen schönen Abend zu bescheren. Die Weihnachtsparty ist dabei ein Teil der Unterstützung für die Kinderkrebshilfe. Erneut waren im Vorfeld Firmen um eine Spende gebeten worden.

Peu à peu steige dabei das Spendenbaraometer, sagte Schneider freudestrahlend: „Das sind verlässliche Menschen.“ Auch Privatpersonen haben ihren Anteil daran, dass im Vorfeld bereits 17 160 Euro an Spenden eingegangen waren. Dabei war der Erlös der Weihnachtsparty noch nicht mit eingerechnet, z.B. Beispiel die Verlosung. Für diese waren wieder lukrative Preise gestiftet worden, beispielsweise ein 600-Euro-Reisegutschein, eine Soundbar, ein Navi und Karten für ein Heimspiel des 1. FC Köln, dankte Schneider auch für dieses Unterstützung.

Der Cheforganisator rechnete damit, dass nach der zwölften Auflage das gesamte Spendenaufkommen vermutlich knapp die Marke von 200 000 Euro überschreiten werde.

Gertrud Langenbauch aus Friedewald hatte sich wieder um die Dekoration der Tische gekümmert und Schneiders guter Freund Reinhard John aus Kassel war zum zwölften Mal mit seiner Technik ehrenamtlich angerückt.

Die Weihnachtsparty, deren Ursprung einst die „letzte Schicht“ im Bürgerhaus Daaden war, und das ehrenamtliche Team sind zu einer Institution in Sachen karitativem Engagement geworden. Zum dritten Mal sei man zu Gast im Bürgerhaus Nauroth, sagte Schneider: „Wir Weitefelder sind hier toll aufgenommen worden.“ Sein Dank galt der Ortsgemeinde mit Ortsbürgermeisterin Gabi Heidrich, denn die Halle werde wieder kostenlos zur Verfügung gestellt: „Das ist einfach nur ein Geschenk für uns.“ Seit Donnerstag seien 20 Leute mit dem Aufbau beschäftigt gewesen. „Wenn das Team vom Platz her mit dem Bürgerhaus auch künftig auskommt, werden wir das gerne weiter unterstützen“, sagte Gabi Heidrich

Schneider berichtete auch von Neuerungen bei der Weihnachtsparty, für die die Jugend gesorgt habe. Seine Tochter Gina und deren Freundin Michèle Wallmenroth waren schon immer dabei, beim Losverkauf und vielem mehr. Aber diesmal hätten sie sich auch stark bei der Organisation engagiert. So kam auch von ihnen die Anregung, die Veranstaltung etwas mehr in Richtung Party zu verändern und damit „aufzupeppen“. Das wurde unter anderem mit DJs, aber auch mit Fingerfood umgesetzt. Schneider hofft so auf ein erfolgreiche Zukunft: „Damit es die nächsten zwölf Jahre weitergeht.“ Als DJs standen sein Sohn Kim Schneider und dessen Freund Markus Hofmeister am Mischpult.

Bei der Eröffnung tanzten – wie 2018 – die „Tanzmäuse“ und die „Dancing Kids“ des SV Mörlen –, und mit ihrer Trainerin Anja Ebener überreichten sie zusätzlich 150 Euro für den guten Zweck. Das Buffet kam als Teilspende diesmal vom „Schlemmerpoint Schell“ in Biersdorf. In einer Nachtschicht sei das Fingerfood-Buffet entstanden und in drei Stunden aufgebaut worden, sagte Schneider.

Die enorme Unterstützung weiß natürlich auch Jutta Fischer, Vorsitzende der Freunde der Kinderkrebshilfe Gieleroth zu schätzen: „Unsere Weitefelder Freunde bewegen so viel.“ Sie seien ein fester Bestandteil im Verein geworden und würden auch außerhalb der Weihnachtsparty viel machen, z.B. mit Info-Ständen bei Festen. Es sei eine wertvolle Hilfe, die der 25 Jahre alte Verein erfahre, nicht zuletzt mit der Weihnachtsparty für die Familienhilfe. Derzeit würden knapp über 30 Fälle betreut. Jüngst seien zwei neue dazu gekommen.

Autor:

rai (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen