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Weitefelder Gemeinderat gibt Gelder für Technik frei
Grundschule digitalisieren

Die Grundschule Weitefeld soll digitalisiert werden - dafür stellte der Gemeinderat die Weichen.
  • Die Grundschule Weitefeld soll digitalisiert werden - dafür stellte der Gemeinderat die Weichen.
  • Foto: Daniel Montanus
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

dach Weitefeld. Der Gemeinderat stellt die Weichen für die Digitalisierung der „hauseigenen“ Grundschule. In der Sitzung am Donnerstagabend stimmte das Gremium dem Konzept „Digitalpakt Schule 2019-2024“ zu – was mit einer finanziellen Belastung für die Ortsgemeinde von rund 35.000 Euro einhergeht. Damit nicht genug: Weitere 30.000 Euro für die „mittelfristige Planung“ wurden ebenso bewilligt.  Dass es in einer Lehranstalt nicht mehr ohne Bits und Bytes geht, hat allerspätestens die Corona-Pandemie gezeigt. Fairerweise muss man allerdings betonen, dass die Weichen für dieses Programm bereits vor dem Virus, das derzeit die Welt in Atem hält, eingestielt worden ist. Nun also Weitefeld: Es gibt ein Budget von knapp 42.

dach Weitefeld. Der Gemeinderat stellt die Weichen für die Digitalisierung der „hauseigenen“ Grundschule. In der Sitzung am Donnerstagabend stimmte das Gremium dem Konzept „Digitalpakt Schule 2019-2024“ zu – was mit einer finanziellen Belastung für die Ortsgemeinde von rund 35.000 Euro einhergeht. Damit nicht genug: Weitere 30.000 Euro für die „mittelfristige Planung“ wurden ebenso bewilligt.  Dass es in einer Lehranstalt nicht mehr ohne Bits und Bytes geht, hat allerspätestens die Corona-Pandemie gezeigt. Fairerweise muss man allerdings betonen, dass die Weichen für dieses Programm bereits vor dem Virus, das derzeit die Welt in Atem hält, eingestielt worden ist. Nun also Weitefeld: Es gibt ein Budget von knapp 42.000 Euro (inklusive Eigenanteil der Ortsgemeinde) für den Aufbau eines leistungsstarken Netzwerks innerhalb des Schulgebäudes. Allerdings wird das Vorhaben laut Schätzung gut 71.000 Euro kosten.

Uneinigkeit über Kosten

Und an dieser Stelle konnte Klaus Kirchhöfer (WfW-Fraktion) nicht mit seiner Meinung hinterm Berg halten: „Das muss mir mal jemand erklären.“ Er hielt die aufgerufenen Summen für deutlich zu hoch. Ortsbürgermeister Karl-Heinz Keßler erinnerte daran, dass ein Fachplaner vor Ort gewesen sei: Es müssten im Gebäude Kabel vom Keller bis ins Dachgeschoss gelegt werden, dazu Leerrohre. Dirk Langenbach (FWG) schätzte die Informationslage angesichts der Euro-Beträge, um die es geht, als schwach ein. Keßler betonte, dass die Zahlen von Experten zusammengestellt worden seien – und dass man sich zu einem gewissen Teil darauf verlassen müsse: „Hier sind Leute im Vorfeld am Werk gewesen, die sich damit auskennen.“ Für die allermeisten Ratsmitglieder reichte das für eine Zustimmung, für Kirchhöfer und Langenbach nicht.

Im Internet für die Hälfte?

Beim zweiten Geldpaket ging es darum, entsprechende Geräte für die Grundschule anzuschaffen, vor allem Laptops. Kirchhöfer hakte ein, wollte sichergestellt wissen, dass die Geräte auch gewartet werden. Werden sie, versicherte der Ortsbürgermeister. Langenbach argumentierte hier erneut über den Preis. Man spreche von Geräten, die man über einen Preisvergleich im Internet für die Hälfte dessen bekomme, was hier veranschlagt werde, nämlich die eingangs erwähnten 30.000 Euro. Das mündete in einer Enthaltung, alle anderen waren für diese Investition.
Mehr Geld wird die Ortsgemeinde allerdings erst einmal nicht einnehmen. Denn die Steuersätze bleiben unverändert. Dafür haben sich alle Ratsmitglieder ausgesprochen. Gerade in der Corona-Pandemie solle man nicht an der Steuerschraube drehen, hatte Ortsbürgermeister Keßler eingangs kundgetan. Vonseiten der SPD kam der Antrag, eine Erhöhung auszusetzen. Die WfW-Fraktion hatte „dem nichts entgegenzusetzen“, die Freien Wähler „nichts hinzuzufügen“.
Dennoch: In den kommenden Jahren dürften die Einnahmen bei den Gewerbersteuern steigen. Denn für das Gewerbegebiet gebe es viele Nachfragen, informierte Keßler, schon im kommenden Jahr werde das Areal komplett verkauft sein. „Dann müssen neue Flächen her.“

Autor:

Achim Dörner (Redakteur) aus Betzdorf

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