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Wegen möglicher Blindgänger im Boden
Mit Joystick über den Stegskopf

Mit seiner geschützten Technik hat Landwirt Michael Buhl im Auftrag des DBU Naturerbes rund 80 Hektar auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf mulchen können.  Fotos: Buhl Agrar GbR
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  • Mit seiner geschützten Technik hat Landwirt Michael Buhl im Auftrag des DBU Naturerbes rund 80 Hektar auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf mulchen können. Fotos: Buhl Agrar GbR
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sz Emmerzhausen. Wer in den vergangenen Tagen auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf von Weitem einen vermeintlich „herrenlosen“ Unimog über die Wiesen hat fahren sehen – darf seinen Augen durchaus trauen.

Erstmals hat das gemeinnützige Tochterunternehmen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das DBU Naturerbe, den Landwirt Michael Buhl (Firma Agrar Buhl, Friedewald) beauftragt, rund acht Hektar Offenland mithilfe funkgesteuerter Technik zu mulchen.

„Wir tun unser Möglichstes, um die arten- und blütenreichen Wiesen und Weiden am Stegskopf offen zu halten – trotz der möglichen Kampfmittelbelastung im Boden“, betont die Fachliche Leiterin des DBU Naturerbes, Susanne Belting, in einem Pressebericht der Organisation.

sz Emmerzhausen. Wer in den vergangenen Tagen auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf von Weitem einen vermeintlich „herrenlosen“ Unimog über die Wiesen hat fahren sehen – darf seinen Augen durchaus trauen.

Erstmals hat das gemeinnützige Tochterunternehmen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das DBU Naturerbe, den Landwirt Michael Buhl (Firma Agrar Buhl, Friedewald) beauftragt, rund acht Hektar Offenland mithilfe funkgesteuerter Technik zu mulchen.

„Wir tun unser Möglichstes, um die arten- und blütenreichen Wiesen und Weiden am Stegskopf offen zu halten – trotz der möglichen Kampfmittelbelastung im Boden“, betont die Fachliche Leiterin des DBU Naturerbes, Susanne Belting, in einem Pressebericht der Organisation.

Damit die Flächen nicht verbuschen, habe der Landwirt in Zusammenarbeit mit dem Bundesforstbetrieb Rhein-Mosel nun Weiden und Ginster mechanisch entfernt und hierzu neben der funkgesteuerten Technik auch, wie im Vorjahr, einen gepanzerten Schlepper eingesetzt.

Mithilfe der Fernsteuerung sei es möglich gewesen, potenziell stärker belastete Bereiche wie Schießbahnen zu bearbeiten. Für den Landwirt ist es nicht der erste Einsatz auf der Fläche. Bereits 2018 hatte er die Idee und das technische Geschick, einen Traktor mit genormten Bauteilen wie Panzerglas und speziellem Unterbodenschutz ausrüsten zu lassen und Teilareale auf der DBU-Naturerbefläche zu bearbeiten.

„Jetzt ging er im wahrsten Sinne des Wortes einen Schritt weiter und steuerte seinen Unimog mit sicherem Abstand zum Fahrzeug per Joystick“, erklärt Revierleiter Christof Hast. Bedenken, dass der Forstmulcher unkontrolliert und steuerlos umherirren könnte, würden nicht bestehen, da der Unimog mit entsprechender Sicherheitstechnik ausgestattet sei, die dies zuverlässig verhindere. „Wenn der Funkkontakt abgebrochen wäre, dann wäre der Unimog einfach stehen geblieben“, so Hast. Mit dem Ergebnis ist der Förster sehr zufrieden.

Wie auch schon im vergangenen Jahr setzte Buhl aber auch wieder die geschützte Technik ohne Fernsteuerung ein. Insgesamt hat der Landwirt jetzt bereits rund 80 Hektar Offenland am Stegskopf bearbeitet, wovon insbesondere die typischen Wiesenvögel Braunkehlchen und Wiesenpiper profitieren werden.

„Die Böden sind nach diesem Sommer insgesamt sehr trocken, so dass wir auch am Rand des sonst sehr feuchten Derscher Geschwämms mulchen und Aufwuchs zurücknehmen konnten“, erläuterte Hast.

Mit seiner geschützten Technik hat Landwirt Michael Buhl im Auftrag des DBU Naturerbes rund 80 Hektar auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf mulchen können.  Fotos: Buhl Agrar GbR
Der Unimog fährt ferngesteuert über mutmaßlich kampfmittelbelastete Bereiche der DBU-Naturerbefläche Stegskopf.
Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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