Neues Bauland in Daaden

Rat segnete Bebauungsplan-Entwurf „Bergstraße” ab

Daaden. In der Fortsetzung der Bergstraße, und zwar oberhalb der Regionalen Schule, sollen 24 neue Baugrundstücke geschaffen werden. Der Ortsgemeinderat Daaden stimmte gestern einstimmig dem Bebauungsplan-Entwurf des Bopparder Planerbüros „Stadt-Land-plus” zu.

Planer Manfred Brechtel stellte dem Rat den Bebauungsplan-Entwurf vor. So soll eine Freifläche in der Bebauung des Mühlenbergs geschlossen werden. Bislang endet der bebaute Bereich der Bergstraße mit dem CVJM-Haus; künftig nicht mehr. Denn dann sollen auf der Wiesenfläche oberhalb der Regionalen Schule und im Wald insgesamt 24 Baugrundstücke ausgewiesen werden. Durchschnittlich wird jedes Grundstück 770 Quadratmeter groß.

Für den hinteren Teil des geplanten Neubaugebiets wird der bisherige Wirtschaftsweg ausgebaut. Das Baugebiet wird also teilweise in den Wald verlegt, erklärte Brechtel und lieferte die Begründung gleich mit: Dadurch, dass die Erschließungsstraße in den Wald verschwenkt wird, kann die Straße dort beidseitig bebaut werden.

Im Neubaugebiet dürfen nach dem Willen des Rates nur Einzelhäuser errichtet werden. Doppelhäuser oder gar Mehrfamilienhäuser schloss der Rat bewusst aus, um nicht das Siedlungsbild auf dem Mühlenberg aus dem Lot zu bringen. Das Fazit der Diskussion: Maximal dürfen in den neuen Häusern vier Wohnungen entstehen – eine vollwertige, der Rest als Appartements oder Einliegerwohnungen. Das Neubaugebiet verfüge über einen schönen Talblick, der nicht mit mehrstöckigen Gebäuden verbaut werden solle, führte Brechtel aus. Somit steht auch fest: Zwei Vollgeschosse sind das Höchstmaß.

Ausgleichsmaßnahmen noch offen

Was noch nicht endgültig geklärt ist, sind die landespflegerischen Ausgleichsmaßnahmen. Die sind unverzichtbar, schließlich muss ein nicht unerhebliches Areal Eichenmischwald geopfert werden. Brechtel erklärte, dass mit der Begrünung jedes einzelnen Grundstücks ein „kleiner Ausgleich” geschaffen werde. Pro Grundstück sind zwei Bäume vorgesehen. Das aber wird nicht ausreichen, und so regte Brechtel an, dass die Ortsgemeinde Alternativflächen aufforsten solle.

damo

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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