Neues Freibad kommt gut an

Nach dem Umbau in Daaden: An Spitzentagen erscheinen bis zu 1500 Badegäste

damo Daaden. Satte 27 Grad Wassertemperatur hat derzeit das Daadener Freibad – nah dran an der Badewanne. Und so ist es kein Wunder, dass an guten Tagen bis zu 1500 Menschen zum Schwimmen in ihr neues Freibad gehen. Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen – schließlich präsentiert sich das Schwimmbad in diesem Sommer nach dem Totalumbau komplett neu. Vieles ist anders geworden, vieles auch besser: Das ist das Fazit von Ortsbürgermeister Günter Knautz. »Natürlich waren die Daadener gespannt, wie das neue Bad aussehen würde«, berichtet Knautz. Schon während der Bauarbeiten verging kaum ein Tag ohne Zaungäste, und trotz des verhaltenen Sommerbeginns haben wahrscheinlich die meisten Daadener schon mal eine Runde im neuen Becken gedreht. »Während der Bauarbeiten wurde oft diskutiert, ob die Verkleinerung nötig wäre«, blickt Knautz zurück – mittlerweile aber habe das Bad seine Feuertaufe mit Bravour bestanden: »Ich höre nur Lob.«

In diese Kerbe schlägt auch Bauhofmitarbeiter Bernd Weber. Er hat seit Wochen den Hammer gegen die Trillerpfeife getauscht: Als Bademeister arbeitet er momentan bis zu zwölf Stunden täglich – ohne Wochenende. Und auch er hat nur positive Kritik gehört. »Vor allem die Rutschbahn kommt natürlich gut an.« Übrigens nicht nur bei Kindern, wie der Bademeister verrät: »Wir haben einen Dauerrutscher, der 82 Jahre alt ist.«

Dass gestern Nachmittag Hochbetrieb im Bad herrschte, ist wenig überraschend – schließlich lockten angenehme Temperaturen und strahlender Sonnenschein. Aber auch an kühleren und sogar an regnerischen Tagen kommen Stammgäste zum Schwimmen: »Ein großer Vorteil des Freibads Daaden ist die Wassertemperatur. Es war in diesem Jahr noch nie kälter als 22 Grad.« Das hat sich mittlerweile herumgesprochen: »Wir haben nicht nur Gäste aus Daaden, sondern auch viele von außerhalb.« Das Wasser wird mit Sonnenenergie erwärmt; die Kosten dafür sind sehr gering, berichtet Knautz. Allerdings sei die Pumpe für die Umwälzung teurer als früher: »Insgesamt steigen die Energiekosten.« Andererseits spart die Kommune wegen der neuen Rechnungsmodalitäten beim Bauhof. »Noch können wir nicht einschätzen, wie teuer das Bad in diesem Sommer wird. Aber klar ist: Ein Bad ist und bleibt ein Zuschussbetrieb. Natürlich fällt das Minus geringer aus, wenn weiter viele Badegäste kommen. Also muss die Sonne scheinen.«

Da hat er wohl Recht – und sicher spricht er auch ein kleines bisschen als Privatmann: Nach dem SZ-Gespräch hat der Ortsbürgermeister nämlich seine Badehose ausgepackt.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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