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Emmerzhausen steht ohne neuen Ortschef da
Niemand will Bürgermeister werden

Der Platz zwischen den Beigeordneten Marc Rosenkranz und Volker Schüler ist noch frei: Es gibt (noch) keinen neuen Ortsbürgermeister in Emmerzhausen.
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  • hochgeladen von Achim Dörner (Redakteur)

damo Emmerzhausen. Ausgerechnet in einer Zeit, in der die Gemeinde Emmerzhausen wichtige Weichen stellen muss (Stichwort: Stegskopf), findet sich niemand, der das Amt des Ortsbürgermeisters übernehmen will: Nachdem schon bei der Kommunalwahl Ende Mai kein Kandidat angetreten war, ist gestern auch die Wahl im Gemeinderat gescheitert.

Denn wenn die Bürger beim eigentlichen Wahltermin mangels Kandidaten nicht wählen dürfen, übernimmt diese Aufgabe automatisch der Gemeinderat: Das Gremium könnte dann nicht nur aus seiner Mitte einen neuen Ortschef wählen, sondern auch einen Bewerber aus dem Dorf. Bloß: „Wenn keiner da ist, kann auch nicht gewählt werden.“

Auf diese Formel brachte es gestern Abend im Rat der noch amtierende Ortsbürgermeister Heinz Dücker.

damo Emmerzhausen. Ausgerechnet in einer Zeit, in der die Gemeinde Emmerzhausen wichtige Weichen stellen muss (Stichwort: Stegskopf), findet sich niemand, der das Amt des Ortsbürgermeisters übernehmen will: Nachdem schon bei der Kommunalwahl Ende Mai kein Kandidat angetreten war, ist gestern auch die Wahl im Gemeinderat gescheitert.

Denn wenn die Bürger beim eigentlichen Wahltermin mangels Kandidaten nicht wählen dürfen, übernimmt diese Aufgabe automatisch der Gemeinderat: Das Gremium könnte dann nicht nur aus seiner Mitte einen neuen Ortschef wählen, sondern auch einen Bewerber aus dem Dorf. Bloß: „Wenn keiner da ist, kann auch nicht gewählt werden.“

Auf diese Formel brachte es gestern Abend im Rat der noch amtierende Ortsbürgermeister Heinz Dücker. Und er wird es auch sein, der jetzt in die Bresche springt: Bis Ende des Jahres sei er bereit, das Amt kommissarisch zu bekleiden, stellte Dücker in Aussicht: „Längstens bis zum 31. Dezember.“

Die Frage, was dann kommt, beantwortete Dücker gestern nicht – aber die Antwort ist bekannt: Findet sich wirklich niemand, muss die Gemeinde aus dem Rathaus Daaden verwaltet werden.

Aber so weit ist es noch nicht: Noch dreimal will der Rat in diesem Jahr tagen. Soll heißen: Noch gibt es drei Termine für einen möglichen Wahlgang.

Und zumindest das Wählen klappt ganz gut: Die Beigeordneten-Posten sind gestern rasch und mit breiter Mehrheit besetzt worden. Erster Beigeordneter bleibt Marc Rosenkranz, weiterer Beigeordneter ist jetzt Volker Schüler. Er tritt die Nachfolge von Robert Lindenbeck an, der nicht für den Gemeinderat kandidiert hatte. Rosenkranz und Schüler kamen beide auf 8 Ja-Stimmen und 2 Nein-Stimmen.

Autor:

Daniel Montanus (Redakteur) aus Betzdorf

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