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Emmerzhausen: Lösung in Sicht
Ortsbürgermeister voraus!

Noch ist Platz zwischen den Beigeordneten Marc Rosenkranz (l.) und Volker Schüler – am Montagabend hoffentlich nicht mehr.  Archivfoto: damo
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damo Emmerzhausen. Neu ist der Tagesordnungspunkt „Wahl und Ernennung eines Ortsbürgermeisters“ in Emmerzhausen nun wirklich nicht mehr – aber nach etlichen Fehlversuchen spricht jetzt vieles dafür, dass die Gemeinde am Fuße des Stegskopfs tatsächlich bald wieder einen Orts-Chef bekommt. Denn im Moment sieht es so aus, dass die Gemeinderatsmitglieder am Montagabend wirklich mit ihren Stimmen einen neuen Bürgermeister küren dürfen – bislang hatte es immer nur den Tagesordnungspunkt „Wahl“ gegeben, aber nie einen Kandidaten.

Kein Wunder, dass dem 1. Beigeordneten der Gemeinde gestern im SZ-Gespräch die Freude deutlich anzumerken war: „Ich bin mehr als nur heilfroh“, sagte Marc Rosenkranz.

damo Emmerzhausen. Neu ist der Tagesordnungspunkt „Wahl und Ernennung eines Ortsbürgermeisters“ in Emmerzhausen nun wirklich nicht mehr – aber nach etlichen Fehlversuchen spricht jetzt vieles dafür, dass die Gemeinde am Fuße des Stegskopfs tatsächlich bald wieder einen Orts-Chef bekommt. Denn im Moment sieht es so aus, dass die Gemeinderatsmitglieder am Montagabend wirklich mit ihren Stimmen einen neuen Bürgermeister küren dürfen – bislang hatte es immer nur den Tagesordnungspunkt „Wahl“ gegeben, aber nie einen Kandidaten.

Kein Wunder, dass dem 1. Beigeordneten der Gemeinde gestern im SZ-Gespräch die Freude deutlich anzumerken war: „Ich bin mehr als nur heilfroh“, sagte Marc Rosenkranz. Zwar wollte er den Namen noch nicht offiziell preisgeben, aber Rosenkranz ließ durchblicken, dass der Kandidat um die Tragweite seiner Entscheidung weiß: „Er hat schon länger Interesse, und ihm ist sehr bewusst, wie es nach dem 1. März weitergegangen wäre.“

Nach dem 1. März? Um diese Äußerung zu verstehen, muss man wissen, dass dieses Datum beinahe eine Zäsur dargestellt hätte. Denn eigentlich war dieses Datum angepeilt worden, um einen Beauftragten zu bestellen, der die Verwaltung der Gemeinde übernimmt.

Ein Beauftragter kommt dann zum Einsatz, wenn sich partout kein Ortsbürgermeister findet – in der Praxis hätte Emmerzhausen damit eine (traurige) Premiere im AK-Land gefeiert.

Die Weichen dafür waren bereits gestellt: Die Kreisverwaltung als Kommunalaufsicht hatte bereits im Daadener Rathaus angefragt, wer denn die Rolle des Beauftragten übernehmen würde. Und die Daadener Verwaltung hatte bereits geantwortet: Wolfgang Schneider.

Der Daadener Bürgermeister wird nicht allzu traurig sein, dass ihm diese Aufgabe erspart bleibt – schließlich hatte er bis zuletzt in aller Deutlichkeit an die Emmerzhäuser appelliert, in den eigenen Reihen noch einen geeigneten Kandidaten zu suchen.

Schneider selbst war gestern nicht für eine Stellungnahme zu erreichen; sein Büroleiter Helmut Stühn machte aber deutlich, dass das Daadener Rathaus froh ist, dass sich in Emmerzhausen doch noch eine „hausgemachte“ Lösung abzeichnet. Und zwar nicht nur, weil es die demokratischere Lösung ist: „Für uns in der Verwaltung hätte das eine zusätzliche Belastung bedeutet – und diese Kapazitäten können wir anderweitig gut nutzen.“

Dass der neue Ortsbürgermeister erst am 2. März – also einen Tag nach der vorgesehenen Bestellung des Beauftragten – gewählt werden soll, ist laut Stühn kein Problem: Die Kreisverwaltung habe signalisiert, dass sie wegen eines einzigen Tages nicht aktiv werde.

Somit wird Beigeordneter Marc Rosenkranz am Montagabend noch einmal die Sitzung des Gemeinderats leiten – bis zur Wahl des Dücker-Nachfolgers.

Übrigens steht noch eine Wahl auf der Tagesordnung: die eines weiteren Beigeordneten. Dafür steht Heinz Dücker Gewehr bei Fuß: Er will sich speziell um die Zukunft des Stegskopfs kümmern.

Weil auch Marc Rosenkranz dem potenziellen neuen Ortsbürgermeister seine Unterstützung anbietet, dürfte der einen vergleichsweise angenehmen Start erleben.

Autor:

Daniel Montanus (Redakteur) aus Betzdorf

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