SZ

Erschließungsstraße im Gewerbegebiet
Ortsgemeinderat plant Anliegerversammlung

Für rund 400.000 Euro soll die Untere Industriestraße (Im Gewerbegebiet) erstmals hergestellt werden. Der Einmündungsbereich an der Daadener Straße soll aufgeweitet werden, damit Lkw beim Einbiegen nicht mehr über das Bankett fahren müssen.
2Bilder
  • Für rund 400.000 Euro soll die Untere Industriestraße (Im Gewerbegebiet) erstmals hergestellt werden. Der Einmündungsbereich an der Daadener Straße soll aufgeweitet werden, damit Lkw beim Einbiegen nicht mehr über das Bankett fahren müssen.
  • Foto: rai
  • hochgeladen von Praktikant Online

rai Derschen. Aus einer Baustraße eine Erschließungsstraße – nach 30 Jahren: Die Untere Industriestraße im Gewerbegebiet soll fertig erschlossen werden. Für die Ausführung hat der Ortsgemeinderat grünes Licht erteilt. Die Baukostenberechnung beziffert sich mit fast 400.000 Euro.
Den Grobentwurf für die Planung hatte Volker Höfer von BauPlan Ingenieure Siegen im Sommer vorgestellt. Damals hatte der Rat festgelegt, dass der von der Einmündung der Daadener Straße (K109) der erste Teil mit einer Breite von 6,40 Meter ausgebaut werden soll, der hintere Teil durchgehend auf 5,55 Meter. Knackpunkte und Gegebenheiten entlang der 300 Meter langen Strecke skizzierte Höfer bei der Sitzung der Gemeinderates am Dienstagabend.

rai Derschen. Aus einer Baustraße eine Erschließungsstraße – nach 30 Jahren: Die Untere Industriestraße im Gewerbegebiet soll fertig erschlossen werden. Für die Ausführung hat der Ortsgemeinderat grünes Licht erteilt. Die Baukostenberechnung beziffert sich mit fast 400.000 Euro.
Den Grobentwurf für die Planung hatte Volker Höfer von BauPlan Ingenieure Siegen im Sommer vorgestellt. Damals hatte der Rat festgelegt, dass der von der Einmündung der Daadener Straße (K109) der erste Teil mit einer Breite von 6,40 Meter ausgebaut werden soll, der hintere Teil durchgehend auf 5,55 Meter. Knackpunkte und Gegebenheiten entlang der 300 Meter langen Strecke skizzierte Höfer bei der Sitzung der Gemeinderates am Dienstagabend. Die Einmündung muss breiter ausgebaut werden, damit Lastkraftwagen vernünftig die Kurve kriegen und nicht über das Bankett fahren müssen.

Entwässerung könnten problematisch werden

Ein Hauptaugenmerk liegt auch auf der Entwässerung der Straße: Im hinteren Teil, der von einer fast ebenerdigen Fahrbahn in einem Kurvenverlauf in 15,5 Prozent Steigung übergeht, steht bisweilen das Oberflächenwasser. Für das Problem stellte Höfer eine Lösung vor. Anhand von Schleppkurven zeigte der Planer, wie indes in die aufgeweitete Einmündung Lastkraftwagen einbiegen können.

 Im hinteren Teil stand das Wasser am Mittwoch im Kurvenverlauf flächig auf der Fahrbahn. Bei der erstmaligen Herstellung werden hier Regeneinläufe gesetzt, die das Wasser aufnehmen und ableiten werden.
  • Im hinteren Teil stand das Wasser am Mittwoch im Kurvenverlauf flächig auf der Fahrbahn. Bei der erstmaligen Herstellung werden hier Regeneinläufe gesetzt, die das Wasser aufnehmen und ableiten werden.
  • Foto: rai
  • hochgeladen von Praktikant Online

Beigeordneter Ulrich Jungheim meinte, dass es gerade für die aus dem Tal kommenden Lastkraftwagen mit dem Ziel Gewerbegebiet immer noch recht knapp sei. Die aktuelle Planung sieht vor, dass für das Einbiegen die gegenüberliegende Fahrbahn genutzt wird, so Höfer. Das sei an dieser übersichtlichen Stelle der Kreisstraße machbar. Es soll geprüft werden, ob dem Einmündungsbereich noch ein paar Quadratmeter Fläche zugeschlagen werden können. Kostenmäßig werde sich das nicht groß bemerkbar machen, erklärte Ralf Edelmann, technischer Leiter der Werke.

Abschnitt muss neu geschottert werden

Insgesamt werden 1800 Quadratmeter asphaltiert. Für das Baugrundgutachten ergaben Probebohrungen Aufschluss über die Einbaudicke der Asphaltdecke, die sich mit sieben bzw. zehn Zentimeter darstellt. „Das ist keine üppige Mächtigkeit“, erklärte Höfer. Die Qualität der Verdichtung liege bei unter 90 Prozent, das Tragdeckschichtmaterial sei nicht so gut. Im mittleren Teil ist die Stärke des frostfreien Oberbaus mit 40 Zentimetern nicht ausreichend. Dieser Abschnitt muss tiefer ausgekoffert und neu geschottert werden.

Es soll eine Anliegerversammlung stattfinden, teilte Edelmann mit. Danach wird ausgeschrieben und die Aufträge vergeben. Für die Arbeiten soll ein Zeitfenster von März bis Oktober vorgeben werden, damit die schließlich beauftragte Firma flexibler agieren kann. Nach dem Baubeginn soll alles in drei bis vier Monaten konzentriert abgearbeitet werden.

Für rund 400.000 Euro soll die Untere Industriestraße (Im Gewerbegebiet) erstmals hergestellt werden. Der Einmündungsbereich an der Daadener Straße soll aufgeweitet werden, damit Lkw beim Einbiegen nicht mehr über das Bankett fahren müssen.
 Im hinteren Teil stand das Wasser am Mittwoch im Kurvenverlauf flächig auf der Fahrbahn. Bei der erstmaligen Herstellung werden hier Regeneinläufe gesetzt, die das Wasser aufnehmen und ableiten werden.
Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen