Pro und contra Straßenneubau

Diskussion bei Wanderung an der Platzrandstraße am Stegskopf

sz Derschen. Die Idee der SPD, zwischen der L288 und der B54 eine neue Straße zur Entlastung der Ortsdurchfahrten und der besseren Anbindung vorhandener und geplanter Gewerbegebiete zu bauen, war der Anlass für eine Wanderung entlang der Platzrandstraße am Stegskopf. Hierzu begrüßte der SPD-Bürgermeister-Kandidat Michael Birk u.a. Vertreter von Naturschutzverbänden und interessierte Bürger aus Derschen.

Birk wies zu Beginn noch einmal daraufhin, dass die Diskussion, die die SPD von Gebhardshain und Daaden in der Region angeregt habe, »ergebnisoffen" sei. Mit dieser Wanderung wolle man sich ein Bild machen vor allem auch von möglichen ökologischen Auswirkungen eines Straßenverlaufs auf der alten Eisenbahntrasse der Westerwaldbahn. Während der Wanderung wiesen die Vertreter des NABU und die Bürger aus Derschen auf die teilweise seltenen Exemplare aus Fauna und Flora hin, die sich im Bereich des Truppenübungsplatzes angesiedelt haben. Auch eine mögliche zusätzliche Lärmbelästigung für die Gemeinde Derschen durch Schwerlastverkehr wurde angeführt.

Als Alternative wurde der Ausbau der B414 und eine Anbindung der Region Daaden über vorhandene Kreisstraßen in die Diskussion eingebracht. Michael Birk wies daraufhin, dass diese dann ebenfalls ausgebaut und im Zuge von Ortsumgehungen um die dann betroffenen Gemeinden herum geführt werden müssten.

Am Ende der Wanderung, die zur Skihütte Emmerzhausen führte, zog Birk folgendes Fazit: »Die ökologischen Bedenken werden von uns sehr ernst genommen und in die weitere Diskussion aufgenommen.« Erfreulich nannte es der Kandidat, dass von dieser Seite nicht nur einfach nein gesagt werde, sondern sinnvolle Alternativen in die Debatte eingebracht würden. Wenn am Ende die Realisierung einer Verbindung der L288 mit der B54 über eine ausgebaute B414 mit entsprechender Anbindung aus der Verbandsgemeinde Daaden stehe, sei er auch damit einverstanden. Das Interesse an der Wanderung belege zudem, dass die SPD mit ihrem Vorschlag ein erstes Ziel erreicht habe. Es gebe nun endlich eine ernsthafte Diskussion darüber, wie die kleinräumigen Verkehrsprobleme in der Region sinnvoll gelöst werden könnten.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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