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Bericht wirft Fragen auf
Prüfungsamt: Rathaus Daaden unterbesetzt

Im Rathaus Daaden sind einige Jahresabschlüsse nicht ordnungsgemäß vorgelegt worden.
  • Im Rathaus Daaden sind einige Jahresabschlüsse nicht ordnungsgemäß vorgelegt worden.
  • Foto: Pixabay (Symbolbild)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

dach Daaden/Herdorf. Das Gemeindeprüfungsamt hat sich im Daadener Rathaus umgeschaut. Der Bericht war nun an die Ratsmitglieder gegangen, bevor er demnächst für eine Woche öffentlich ausgelegt wird. Der Anregung, die Kitas auf die Ebene der Verbabandsgemeinde zu heben, wurde bei der Sitzung am Donnerstagabend allerdings per Beschluss eine Absage erteilt, ebenso sämtlichen Empfehlungen bezüglich der Grundschulen und deren Trägerschaften. Über weitere Forderungen, die sich aus dem Prüfungsbericht ergeben, werde man im jeweiligen Sachzusammenhang entscheiden, heißt es im Beschluss.
Jahresabschlüsse nicht fristgemäßAllerdings reichte das Günter Knautz (FWG) nicht.

dach Daaden/Herdorf. Das Gemeindeprüfungsamt hat sich im Daadener Rathaus umgeschaut. Der Bericht war nun an die Ratsmitglieder gegangen, bevor er demnächst für eine Woche öffentlich ausgelegt wird. Der Anregung, die Kitas auf die Ebene der Verbabandsgemeinde zu heben, wurde bei der Sitzung am Donnerstagabend allerdings per Beschluss eine Absage erteilt, ebenso sämtlichen Empfehlungen bezüglich der Grundschulen und deren Trägerschaften. Über weitere Forderungen, die sich aus dem Prüfungsbericht ergeben, werde man im jeweiligen Sachzusammenhang entscheiden, heißt es im Beschluss.

Jahresabschlüsse nicht fristgemäß

Allerdings reichte das Günter Knautz (FWG) nicht. Das Prüfungsamt attestiere der Verbandsgemeindeverwaltung schließlich, die Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchführung nicht zu beachten. Es werde moniert, dass einige Jahresabschlüsse nicht in der gesetzlich vorgebenen Zeitspanne vorgelegt worden seien. Knautz schlussfolgerte daraus eine Unterbesetzung der Finanzabteilung im Rathaus – und eine Überbeanspruchung der Kräfte, die hier aktuell für die Verbandsgemeinde unterwegs sind. Zudem monierte Knautz, dass auch für den Fachbereich Zentrale Dienste mehr Personal eingestellt werden müsse. Auf Nachfrage der Siegener Zeitung sagte Knautz, im Prüfbericht werde darauf hingewiesen, dass hier drei Mitarbeiter fehlten.
Und auch in Richtung Herdorf hatte Knautz auf Grundlage des Berichts etwas zu sagen. Und damit meinte er nicht, dass bei der Prüfung der Einnahmekasse und Handvorschüsse im Herdorfer Bürgerbüro herauskam, dass hier 20 Cent fehlten (der Fehlbetrag wurde ad hoc ausgeglichen). Hier sei nämlich zur Stadtentwicklungsgesellschaft vermerkt, dass eine ordnungsgemäße Buchführung nicht gewährleistet sei. Soll heißen: Die Verbandsgemeindeverwaltung sei darin nicht involviert. Zum Hintergrund: Die städtische GmbH lässt dies über private Anbieter abwickeln.
CDU-Fraktionssprecher Uwe Geisinger verwies darauf, dass laut Beschlussvorschlag lediglich die Punkte Kitas und Grundschulen zur Abstimmung stehen würden – und dass die Stadt Herdorf (deren Beigeordneter Geisinger ist) und die Entwicklungsgesellschaft (Geisinger ist Co-Geschäftsführer) zu gegebener Zeit zu den Sachverhalten berichten würden.

Autor:

Achim Dörner (Redakteur) aus Betzdorf

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